Behandlungsangebot für Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung nach intensivmedizinischer Behandlung

Viele intensivmedizinisch behandelte Patienten leiden im Langzeitverlauf neben somatischen und funktionellen Einschränkungen auch unter psychischer Belastung. Infolge der Erfahrungen auf der Intensivstation berichten Betroffene vielfach über Alpträume, Schreckhaftigkeit, Ängste oder depressive Verstimmung, was Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung sein können. Diese typischen Spätfolgen von intensivmedizinischer Behandlung betreffen oft nicht nur den Patienten selbst, sondern können auch längerfristige Auswirkungen auf die Familienangehörigen des Patienten haben.

Um Betroffenen eine geeignete Therapie zukommen lassen zu können, hat das Universitätsklinikum Jena, Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie ein Behandlungsangebot entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von psychisch belasteten Patienten und deren Lebenspartnern nach einer intensivmedizinischen Behandlung ausgerichtet wurde und „zwei leben“ heißt.

Dabei handelt es sich um ein kostenfreies Angebot der psychologischen Behandlung von psychischen Beschwerden für Betroffene im deutschsprachigen Raum, bei dem der Kontakt zu speziell geschulten Therapeutinnen online stattfindet.

 

Print Friendly, PDF & Email