Fachtagung Entwicklungsrisiken digitaler Kinderwelten 10./11. Mai in Homburg

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen hat in den letzten 20 Jahren
einen tiefgreifenden und stetigen sozialen Wandel durchlaufen, der durch
neue digitale Technologien und Kommunikationsmöglichkeiten vorangetrieben
wird. Daten zur Mediennutzung im Kindes- und Jugendalter
belegen eine breite Verfügbarkeit und enorme Nutzungszeiten. Es handelt
sich bei digitalen Technologien um Unterhaltungs- und Kommunikationsprodukte
mit klinischer Relevanz. Neben dem vielfältig Positiven, die
das Anwenden dieser Geräte und Programme mit sich bringt, entfalten
sich negative Auswirkungen für Kinder und Jugendliche beispielsweise
als Computerspielsucht oder Cybermobbing. Namhafte deutschsprachige
Experten werden deshalb den aktuellen Stand der verschiedenen
Facetten der Digitalisierung darstellen.

Die Tagung behandelt die gesamte Altersspanne beginnend von den
Säuglingen über das Kleinkind- und Vorschulalter bis zum Schul- und
Jugendalter. Sie betrachtet die Prävention, die Dia gnos tik und die
Behandlung risikohafter Entwicklungen und Störungen durch digitale
Medien. Sie zeigt die Zusammenhänge auf zu anderen psychischen
Störungen wie Depression, ADHS oder Autismus. Auch die Nutzung
der digitalen Technologie zum Mobbing oder zur Selbstinszenierung
wird eine bedeutende Rolle spielen.

Das Ziel dieser Tagung ist es, Ihnen interessante Einblicke zu geben
in die problematischen Auswirkungen der Digitalisierung auf Kinder
und Jugendliche und zu erfahren, wie vorgebeugt werden kann, wie
die Störungen sicher erkannt und wirksam behandelt werden können.

Programmflyer

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