Fachveranstaltung FETALES ALKOHOLSYNDROM (FASD) – Was tun? am 4. März

Der Oberbegriff Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) umfasst das gesamte Spektrum an oft lebenslang persistierenden kindlichen Schädigungen, die durch intrauterine Alkoholexposition hervorgerufen werden.
Für die Diagnostik der FASD steht seit 2016 eine AWMF S3-Leitlinie zur Verfügung.
Die Umsetzung der darin empfohlenen vernetzten, interdisziplinären Diagnostik und Therapie soll durch den „Wegweiser FASD“ zur Diagnostik im Saarland erleichtert werden.
Die routinemäßige Erfassung des Alkohol- und Drogenkonsums ist Standard in der Schwangerenvorsorgeuntersuchung. Die offene Ansprache, ein guter Zugang und angemessener Umgang mit suchtbelasteten Schwangeren, jungen Müttern und ihren Partnern erweist sich in der Praxisroutine oft als eine große Herausforderung.
Wie eine gute Umsetzung gelingen kann, um die Situation der Kinder von Suchterkrankung betroffener Schwangerer, junger Mütter und ihren Familien zu verbessern und Interventionen zu erleichtern, soll Inhalt der interdisziplinären Fachtagung sein.

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