Informationsveranstaltung zum Thema Parkinson am 25.02.2026 in Saarlouis
Am Mittwoch, 25. Februar, um 18 Uhr findet eine Informationsveranstaltung über die Parkinson-Krankheit mit Dr. med. Robert Liszka im Mehrgenerationenhaus „Miteinander der Generationen“ in der Konrad-Adenauer-Allee 138 statt. Dr. med. Liszka wird in seinem Vortrag über die Symptome, Diagnostik und moderne medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten informieren. Die Besucher werden auch ausreichend Gelegenheit haben, Fragen zu stellen.
Dr. Liszka, auf dem Steinrausch aufgewachsen und in Saarlouis zur Schule gegangen, ist seit dem 1. Oktober letzten Jahres Chefarzt für Neurologie am Marienhausklinikum in Saarlouis. Gleichzeitig bekleidet er dieses Amt auch am Standort in St. Wendel. Die Häufigkeit der Parkinson-Krankheit nimmt mit steigendem Alter zu. Viele Patienten erhalten die Diagnose zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Dass jüngere Menschen daran erkranken, ist eher selten.
Bei der Erkrankung verlieren die Nervenzellen einer bestimmten Hirnregion nach und nach die Fähigkeit, Dopamin zu produzieren. Dopamin ist ein sog. Neurotransmitter, ein Botenstoff also, der für die Übertragung der Impulse von einer Nervenzelle auf eine andere zuständig ist.
Zusätzlich bilden sich in den betroffenen Nervenzellen Ablagerungen durch die Verklumpung von Eiweißmolekülen.