Fibromyalgie Gruppe Merzig trifft sich am 4. Februar

Das erste Treffen der „Fibromyalgie-SHG-Merzig“ in diesem Jahr findet am Montag, 4. Februar, um 17.30 Uhr in den Räumen des SOS-Kinderdorfes, Am Seffersbach 5, in Merzig statt. Betroffene, die an dieser Krankheit leiden, sind zu diesem Treffen eingeladen. Sollte witterungsbedingt das Treffen ausfallen, bitte bei Birgit Simon unter Tel. (06861) 3900 nachfragen

Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende in Saarlouis

Eine Gruppe für Alleinerziehende beim Caritasverband Saar-Hochwald trifft sich alle 14 Tage (mittwochs von 16 Uhr bis 18 Uhr) in der Geschäftsstelle Saarlouis, Lisdorfer Straße 13.
Die Betroffenen meistern ihr Leben mit Mut und Tatkraft. Die Gruppe möchte Alleinerziehenden bei der Bewältigung konkreter Lebensfragen und akuter Schwierigkeiten durch Information, Beratung und Hilfe zu mehr Sicherheit im Alltag und damit zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Sie sucht gemeinsam mit den Müttern und Vätern Antworten auf Sinn – und Lebensfragen, zeigt neue Perspektiven auf. Sie vermittelt Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Alleinerziehenden. In der Gruppenarbeit wird ermutigende Solidarität erfahren und Anregung zur Selbsthilfe gegeben. Während sich die Eltern untereinander austauschen, werden die Kinder von zwei Mitarbeiterinnen betreut. Teilnahmegebühren oder sonstige Kosten entstehen keine. Info unter Tel. (06831) 939925.

Beratungstermine zur Selbsthilfeförderung am 31. Januar in Saarbrücken

Zum 1. Januar 2019 hat der Gesetzgeber Änderungen in den Richtlinien zur Förderfähigkeit von Angeboten der Selbsthilfe beschlossen. Daher bietet die KNAPPSCHAFT als Federführer der GKV-Gemeinschaftsförderung zwei persönliche Beratungstermine an. Am 31. Januar zwischen 13 und 18 Uhr wird es in der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT (St. Johanner Straße 46/48, 66111 Saarbrücken) Informationen zu den Änderungen und Hilfestellung beim Ausfüllen der Förderanträge für das laufende Jahr geben. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Demo gegen Heimzwang am 24. Januar in Saarbrücken

Ability Watch fordert das Landesamt für Soziales Saarland auf, endlich Markus Igel die ihm zustehende Persönliche Assistenz zu bewilligen!

Deshalb organisiert Ability Watch eine Demo vor dem Landesamt für Soziales in Saarbrücken, an der jeder teilnehmen kann.

Am 24. Januar um 11:00 Uhr
Landesamt für Soziales
Hochstraße 67
66115 Saarbrücken-Burbach

Presse und Fernsehen werden vor Ort sein und berichten. Mit Samuel Koch und Raul Krauthausen haben sich zudem prominente Unterstützer des Protestes angekündigt.

Hintergrund:
Markus Igel ist schwerbehindert und braucht rund um die Uhr Hilfe. Seine gesamte Kindheit und Jugend hat er in einem Heim verbracht. Dank seiner Assistent*innen kann er heute jederzeit essen, trinken oder auf Toilette gehen und ein selbstbestimmtes Leben in seiner eigenen Wohnung führen. Doch damit könnte jetzt Schluss sein: Markus droht mit 31 Jahren die erneute Zwangsunterbringung im Heim…
Die Behörde will die lebensnotwendige Assistenz nicht mehr bezahlen!

Markus soll seine jahrelang angestellten Hilfskräfte entlassen und sich osteuropäische Pflegekräfte zu Dumping-Löhnen suchen. Markus hat eine Sprachbehinderung und ist zur Kommunikation auf Personen angewiesen ist, die der deutschen Sprache fließend mächtig sind. Die Behörde verlangt, dass Markus‘ Mitarbeiter arbeitslos werden und dafür Menschen unter Mindestlohn arbeiten sollen.

Im Übrigen haben die angefragten Vermittlungsdienste für osteuropäische Arbeitskräfte die Übernahme des Falles abgelehnt. Das bedeutet, dass Markus nur der Weg zurück ins Heim bleibt, wenn seine Assistenz nicht weiter finanziert wird.

Vor einigen Jahren wollten die Behörden Markus schon einmal zurück ins Heim abschieben. Er hat vor dem Bundesverfassungsgericht dagegen gekämpft. Mit Erfolg! Auch jetzt hat Markus wieder das Gericht eingeschaltet. Doch der juristische Weg dauert und er hat kein Geld mehr, um den Lohn für seine Assistenten weitere Monate vorzuschießen!

Markus wird systematisch ausgehungert, damit er aufgibt. Selbst wenn in zwei oder drei Monaten ein Gericht entscheidet, dass er Anspruch auf die lebensnotwendige Assistenz hat, wäre Markus längst im Heim, die Assistenten wären weg und die Wohnung wäre gekündigt. Alles, was er sich aufgebaut hat, wäre dann vernichtet. Freund*innen weg. Wohnung weg. Selbstbestimmtes Leben, adé!

Ability Watch organisiert eine Demo vor dem Landesamt für Soziales in Saarbrücken.

Petition: https://www.change.org/heimzwang

Artikel Saarbrücker Zeitung

 

Gepflegtes Frühstück am 25. Januar in Neunkirchen

Die Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS),
lädt auch im neuen Jahr wieder zum „gepflegten Frühstück“ ein.
Bei den monatlichen Treffen steht der Erfahrungsaustausch aber auch Informationen zu den
Themenbereichen Pflege, Selbsthilfe und Teilhabe im Mittelpunkt.
Bei Kaffee und einem kleinen Frühstück können die Teilnehmer ihre Fragen stellen, sich informieren
und die bereitliegenden Broschüren nutzen.
Die Treffen finden regelmäßig immer am letzten Freitag eines jeden Monats statt.
Der nächste Termin ist am
25. Januar,  von 9-11 Uhr
in der kath. Familienbildungsstätte, Marienstr. 5 in Neunkirchen.
Der Kostenbeitrag für das Frühstück beträgt 3 Euro
Anmeldung und nähere Infos
bei Frau Rentmeister, Tel.0176/45 83 91 20

Vortrag: Patient ohne Verfügung? – über das selbstbestimmte Leben bis zuletzt, 30. Januar in Saarbrücken

Keine lebensverlängernden Maßnahmen, Angst vor der Gerätemedizin: Wer rechtzeitig vorsorgen will, braucht Klarheit über rechtskräftige Formulierungen und die Frage, welche Konsequenzen damit verbunden sind. Prof. Dr. Sven Gottschling, Palliativmediziner und Buchautor vom Universitätsklinikum des Saarlandes, spricht am Mittwoch, 30. Januar, um 18 Uhr, als Hauptreferent bei der Veranstaltung „Patient ohne Verfügung? Wie Sie richtig für den Fall der Fälle vorsorgen“ über das selbstbestimmte Leben bis zuletzt.

Außerdem erklärt der VdK-Patientenberater und Medizin-Jurist Gerhard Fritz, worauf es bei Patientenverfügung, Betreuung und Vorsorgevollmacht ankommt und wie diese verbindlich geregelt werden. Es folgen Kurz-Vorträge von Dr. Eckart Rolshoven, Vertreter der Ärztekammer des Saarlandes, und Martin Eisenbeis vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer im Kreis Neunkirchen, der die Aufgaben eines Betreuungsvereins vorstellt.

Bei der anschließenden Diskussion können Interessierte ihre persönlichen Fragen zur richtigen Vorsorge an die Referenten stellen. VdK-Vorstandsmitglied und Hausärztin Martina Hoffmann-Kümmel eröffnet die Veranstaltung, der VdK-Geschäftsführer Peter Springborn moderiert.

Die Veranstaltung „Patient ohne Verfügung? Wie Sie richtig für den Fall der Fälle vorsorgen“ findet am Mittwoch, 30. Januar, um 18 Uhr, im Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4, statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.red.

Vortrag Chronischer Tinnitus am 1. Februar in Saarbrücken

Am 1. Februar hält Dr. Dr. Trennheuser einen Vortrag für Menschen mit chronischen Tinnitus in der KISS, Saarbrücken, Futterstraße 27, 3. Etage. Die Selbsthilfegruppe chronischer Tinnitus Saarland lädt dazu herzlich betroffenen Menschen ein. Ein Aufzug ist vorhanden. Dr. Dr. Trennheuser spricht über Möglichkeiten, die die Natur mit Heilpflanzen bietet. Sie können hilfreich sein, sowohl bei Tinnitus als auch bei den typischen Begleiterscheinungen, wie Depressionen, Angst, Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Burnout, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit usw.
Dr. Dr. Trennheuser spricht in seinem Vortrag über die „Pharmazeutische Biologie“, die Pflanzenheilkunde, und die Möglichkeiten der Hilfe bei Tinnitus und den verschiedenen Begleiterscheinungen. Dr. Dr. Trennheuser ist als selbstständiger Apotheker im Saarland tätig. Die Teilnahme ist kostenfrei.

1 2 3 4