Präventionsforum »Gesund älter werden im Saarland!« am 27. November in St. Wendel

Flyer Präventionsforum Gesund Älter Werden

Das Präventionsforum »Gesund älter werden
im Saarland!« widmet sich dem Präventionsziel
„Gesund im Alter“ des Leitfadens Prävention (GKV
Spitzenverband). Ziel der Veranstaltung ist es,
Impulse zu geben, die Netzwerkarbeit zu fördern
bzw. Partnerschaften und Ressourcen zu bündeln
und „gute Projekte“ im Präventionsziel „gesund im
Alter“ vorzustellen.

Im Nachgang der Veranstaltung haben Sie die
Möglichkeit, sich als eines der ersten Mitglieder in
den neu gegründeten Arbeitskreis »Gesund älter
werden im Saarland!« einbringen zu können. Der
Arbeitskreis »Gesund älter werden im Saarland!«
fungiert als zugehöriges Handlungskonzept zur
Nachhaltigkeit. Er entwickelt mögliche Ansätze und
Strategien zur Gesundheitsförderung im Präventionsziel
„gesund im Alter“ weiter und setzt diese in
Zusammenarbeit mit »Das Saarland lebt gesund!«
um.

9. Hospiztage im Saarpfalz-Kreis 21. Oktober bis 16. November

Flyer Hospiztage

Kann das schon alles gewesen sein? Am Lebensende angelangt ziehen viele
Menschen Bilanz. Vielleicht war das Leben nicht immer fair und wir fragen
uns, was kann noch getan werden, wenn nichts mehr zu machen ist?
Nicht selten ist die letzte Lebensphase eine besonders intensive Zeit. Belanglosigkeiten
haben keinen Raum mehr und die gemeinsamen Stunden mit den
Angehörigen sind sehr kostbar. Letzte Dinge können noch gesagt, geregelt und
vielleicht sogar geklärt werden.

Damit dies gelingen kann, müssen Schmerzen und Ängste gelindert werden.
Schwerkranke und Sterbende gut zu begleiten ist die Aufgabe der Hospizarbeit.
Viele Angebote im Saarpfalz-Kreis bieten Unterstützung. Um diese Hilfen
nicht nur den Betroffenen, sondern auch allen Interessierten zugänglich zu
machen, veranstaltet der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz alle
zwei Jahre die Hospiztage im Kreis.
Bei einer Reihe von Veranstaltungen können sich Interessierte einen Überblick
über die Angebote verschaffen und Einblicke in die palliative Arbeit gewinnen.

Fachtagung Diabetes und andere Hormonstörungen bei Kindern, 14 bis 16. November in Saarbrücken

Vom 14. bis zum 16. November 2019 findet in Saarbrücken die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED) e.V. statt. Im Saarbrücker Congress Centrum werden rund 600 Teilnehmer erwartet, die sich bei der Fachveranstaltung JA-PED 2019 über neue Erkenntnisse und aktuelle Entwicklungen rund um Diabetes und andere Hormonstörungen bei Kindern austauschen. Die Grußworte zum Auftakt wird die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann sprechen, Tagungspräsident ist Prof. Dr. Tilman Rohrer, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg.

“Hormonstörung” ist für die meisten Menschen ein sehr abstrakter Begriff, doch einen Vertreter der Erkrankungen aus diesem Feld kennen sicherlich fast alle: den Diabetes. Schätzungen gehen alleine in Deutschland von bis zu 8 Millionen Menschen aus, die von der umgangssprachlich als “Zuckerkrankheit” bezeichneten Erkrankung betroffen sind. Hinter dem medizinischen Begriff Diabetes mellitus verbirgt sich dabei nicht nur eine einzige, sondern eine ganze Reihe von Erkrankungen. Allen ist gemeinsam, dass es durch einen Mangel an dem Hormon Insulin zu einem dauerhaft zu hohen Glukose-Gehalt im Blut – einem zu hohen Blutzuckerwert – kommt. Das Beispiel des Diabetes verdeutlicht, welche Auswirkung eine Störung im Stoffwechsel haben kann.
“Als Kinderärzte blicken wir selbstverständlich noch spezieller auf Hormonerkrankungen, weil unsere jungen Patientinnen und Patienten besondere Bedürfnisse haben”, erklärt Prof. Dr. Tilman Rohrer vom Universitätsklinikum des Saarlandes. Der Oberarzt der UKS-Kinderklinik (Direktor: Prof. Dr. Michael Zemlin) ist Endokrinologe und Diabetologe, also Experte für Hormonkrankheiten, und Tagungspräsident des Jahreskongresses der beiden Fachgesellschaften in Saarbrücken. Gemeinsam mit Kollegen aus Homburg und aus Luxemburg hat er die Veranstaltung geplant. Das Organisationsteam konnte nicht nur namhafte Referenten aus Deutschland gewinnen, sondern auch aus Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, Österreich, Dänemark und Kanada. Bei der Tagung treffen unterschiedliche Berufsgruppen zusammen, die in die Behandlung eingebunden sind, der Teilnehmerkreis besteht u.a. aus Ärzten, Wissenschaftlern, Psychologen, Diabetesberatern, speziell weitergebildetem Pflegepersonal und Selbsthilfegruppen. “Diese Fachveranstaltungen sind enorm wichtig für den Austausch”, so Prof. Rohrer. “Es werden neue Forschungsergebnisse vorgestellt, man kommt mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen und anderer Berufsgruppen zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden so nicht nur auf den neuesten Stand gebracht, sondern es ergeben sich zudem immer wieder neue Forschungsansätze und Kooperationen. Davon profitieren letztendlich unsere jungen Patientinnen und Patienten.”
Einer der Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind endokrinologische und diabetologische Aspekte von Syndromen, wie beispielsweise dem Down-Syndrom. Diese auch als Trisomie 21 bezeichnete angeborene Chromosomenstörung führt sowohl zu einer geistigen Behinderung als auch zu körperlichen Fehlbildungen. Eine häufige Begleiterkrankung dabei sind Diabetes und Schilddrüsenkrankheiten. “Gerade bei Menschen mit Down-Syndrom setzt die Diabetes-Erkrankung dann weitere Grenzen in der Selbstständigkeit”, weiß Prof. Rohrer aus der klinischen Praxis zu berichten. Bei der Behandlung von Trisomie 21 müssen daher diese und andere häufige Begleiterkrankungen berücksichtigt werden. Der Homburger Arzt ist Experte auf diesem Gebiet: Prof. Rohrer ist federführend bei der gerade laufenden Aktualisierung der Leitlinien zur Behandlung von jungen Betroffenen. Diese Leitlinien sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und die meist von den jeweiligen Fachgesellschaften koordiniert werden. Die Arbeit in Homburg bestimmt somit die zukünftigen Behandlungsstandards bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom.

Kinder psychisch kranker Eltern – Fachveranstaltung mit Prof. Dr. phil. Albert Lenz, 4. Dezember, 13 Uhr

Die psychische Erkrankung eines oder gar beider Elternteile stellt für eine Familie, insbesondere aber für die betroffenen Kinder,eine erhebliche Belastungssituation dar. Kinder psychisch kranker Eltern haben ein vielfach erhöhtes Risiko,selbst eine psychische Störung zu entwickeln als Kinder gesunder Eltern.Seit 10 Jahren nimmt sich der Arbeitskreis „Kinder psychischkranker Eltern“ im Landkreis St. Wendel dieser Thematik an. Den Mitgliedern ist es ein Anliegenauf die besondere Situation dieser Kinder aufmerksam zu machen und das Umfeld für diese schwierige Lebenslage zu sensibilisieren.

Programmflyer

Bewegungstraining für an Parkinson Erkrankte, in Saarbrücken

In der Parkinson-Abteilung des TuS St. Arnual findet unter der Leitung der Trainerinnen Ulla Breit und Edda Ecker jeden Donnerstag von 14.15 bis 15.45 Uhr, in der Scharnhorsthalle, Bewegungstraining für Betroffene statt.
Die Sportstunde ist so aufgebaut, dass alle Fähigkeiten, die durch die Krankheit eingeschränkt werden, angesprochen und aktiviert werden.
Neben dem Spaß am Training können Betroffene in Kontakt treten und sich untereinander austauschen.

Neue Teilnehmer sind willkommen: Ulla Breit, Tel. (0681) 584425.

Link:http://www.tus-st-arnual.de/html/22_parkinson.html