„Ich kann nicht mehr“. Online-Veranstaltung am 15. Oktober um 11 Uhr

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Unter dem Titel „Ich kann nicht mehr“ laden die TelefonSeelsorge Saar und das Saarländische Bündnis gegen Depression am 15. Oktober 2026 um 11 Uhr zu einer kostenfreien Online-Veranstaltung ein. Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich durch ihre aktuelle Lebenssituation überfordert, erschöpft oder nicht mehr handlungsfähig fühlen.

„Ich kann nicht mehr“ kann viele Formen annehmen: Alltägliche Aufgaben werden zur Belastung, die Energie für das Zubereiten einer Mahlzeit oder die eigene Körperpflege fehlt, Nachrichten bleiben unbeantwortet. Mitunter wird der Kontakt zu anderen Menschen gleichzeitig gewünscht und als anstrengend empfunden. Im Mittelpunkt steht das Gefühl, dem täglichen „Funktionieren-Müssen“ nicht mehr gewachsen zu sein.

Die Veranstaltung möchte Betroffenen zeigen, dass sie mit diesen Erfahrungen nicht allein sind. Sie informiert über bestehende Hilfs- und Beratungsangebote und schafft Raum für einen offenen Austausch.

Beratungsangebote, Gespräch und Diskussion

Zu Beginn stellen die TelefonSeelsorge Saar und das Saarländische Bündnis gegen Depression ihre Beratungs- und Unterstützungsangebote vor. Dieser Programmpunkt dauert etwa 15 Minuten.

Im Gespräch mit Jessica Krämer reden wir über das „Nicht-mehr-Können-Können“ und das „Müssen-Müssen“. Jessica Krämer hat zahlreiche autobiografische Texte über psychische Krisen, Einsamkeit und Überforderung geschrieben. Darin beschäftigt sie sich auch mit der Frage, was geschieht, wenn ein Leben im Ausnahmezustand zur Normalität wird.

Das Gespräch bildet den Ausgangspunkt für eine moderierte Diskussions- und Austauschrunde von etwa 30 bis 45 Minuten. Dabei besteht die Möglichkeit, eigene Gedanken und Fragen einzubringen.

Für die Anmeldung wird lediglich eine E-Mail-Adresse benötigt. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, ob sie sich aktiv an der Diskussion beteiligen oder ausschließlich zuhören möchten.

Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2026, 11 Uhr
Ort: Online
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldung zur Veranstaltung

Veranstalter:
TelefonSeelsorge Saar
Saarländisches Bündnis gegen Depression

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit

Veranstaltungen zur Woche der Seelischen Gesundheit 2026

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und das Saarländische Bündnis gegen Depression beteiligen sich auch in diesem Jahr an der Woche der Seelischen Gesundheit. Hier finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen, die im Saarland vor Ort oder online angeboten werden.

Die Woche der Seelischen Gesundheit möchte auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufrufen.

Jährlich finden über 800 Events regional vor Ort und online statt. Ob Vorträge, Workshops, Podcasts oder Kunstausstellungen – alle sind eingeladen, bei verschiedenen Veranstaltungsformaten und Aktionstagen die kleinen und großen Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennenzulernen.

Die Veranstaltungen der Aktionswoche richten sich an alle Generationen. Sie tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden. Die Angebote wollen jeden motivieren, sich Hilfe zu suchen und vor allem Präventions- und Beratungsangebote in der Nähe kennenzulernen.

Virtueller Freundschaftslauf gegen Depression, 01. bis 20. Oktober 2026


Vererbte Traumata – Gesprächskreis, 13. Oktober, 18 Uhr in der KISS


Kreativ-Selbsthilfenachmittag in Saarbrücken – SeelenLaute am 14. Oktober 13 bis 18 Uhr mit Doppel-Workshop & Infostand in der KISS


„Ich kann nicht mehr“. Online-Veranstaltung, 15. Oktober, 11 Uhr


Online-Vortrag mit Roland Rosinus: Wege im Umgang mit Angst und Depression, 15. Oktober, 19 Uhr


Künstliche Intelligenz bei Depressionen – Online-Vortrag mit Dr. Ulrich Seidl, 19. Oktober, 19 Uhr


Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“ mit Peter Brill, 19. Oktober, 18 Uhr in Habkirchen


Jessica Krämer liest aus ihrem Buch „KAPUTT“ (Online Veranstaltung), 20. Oktober, 19 Uhr


Rock-Musical „Next to Normal – Fast Normal“, 25. Oktober, 18 Uhr in der Kulturhalle Wehrden in Völklingen


Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland, 27. Oktober, 18 Uhr in der KISS


Vererbte Traumata – Gesprächskreis am 13. Oktober um 18 Uhr in der KISS

Gesprächskreis mit Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar

Wenn Menschen Krieg, Flucht oder Tod überleben und es nicht „verarbeiten“ können, weil die Umstände es nicht erlauben, wird die „Wunde“/das Trauma an die nächsten Generationen weiter gereicht. Die Menschen funktionieren einfach, sind aber für ihre Kinder emotional nicht da. Dadurch werden die Nachfahren anfälliger für Depressionen, Burnout, Angstzustände oder Stress.

Sie kennen diese Situation, ohne sie erklären zu können?

Dann kommen Sie am 13.Oktober um 18.00 Uhr gerne vorbei. Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar lädt zu einem Sitzkreis zum Thema „vererbte Traumata“ ein. Karin Gaspar informiert darüber, was ein Trauma ist und wie es vererbt werden kann. Sie zeigt Übertragungswege und emotionale Weitergabe mit Blick auf den Erziehungsstil auf und geht auf die Epigenetik ein.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich offen zu äußern und gemeinsam auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Dauer 90 Minuten

18:00 bis 19.30 Uhr

KISS, Futterstraße 27, 66111 Saarbrücken

Anmeldung zum Gesprächskreis vererbte Traumata

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit statt.

Gefördert durch

Online-Vortrag mit Roland Rosinus zeigt Wege im Umgang mit Angst und Depression

Im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit im Saarland laden die KISS Saarbrücken und das Bündnis gegen Depression am 15. Oktober 2026 um 19 Uhr zu einem Online-Vortrag zum Thema „Mein Weg aus Angst und Depression“ ein.

Die Veranstaltung wird im Online-Format angeboten. Ziel ist es, Teilnehmern eine „Eintrittskarte“ zu geben, den Schritt zu einer Veranstaltung vor Ort zu wagen. Ein weiterer Aspekt ist die Überwindung großer räumlicher Entfernungen, die eine Teilnahme sonst unmöglich machen.

„Nicht Mut macht den ersten Schritt – der erste Schritt macht Mut.“

Als Referent zum Thema Angst ist der St. Ingberter Buchautor Roland Rosinus eingeladen. Er schildert seine eigenen Erfahrungen mit unterschiedlichen Angststörungen und Depressionen. Diplom-Psychologe Frank Lessel vom Bündnis gegen Depression wird die Veranstaltung moderieren.

Für Roland Rosinus ist es ein Jubiläum: Er hält seit 25 Jahren Vorträge und hat 22.000 Zuhörer erreicht. Roland Rosinus: „Das Bild mit der Eintrittskarte gefällt mir gut, denn ich habe nie vergessen, wie es sich anfühlt, ‚auf der anderen Seite‘ zu stehen. Gerade deshalb ist es mir wichtig, den Zuhörern auf Augenhöhe zu begegnen und sie mitzunehmen.“

Roland Rosinus und Frank Lessel haben sich bei zahlreichen Live-Vorträgen hervorragend ergänzt und bilden seit Jahren ein eingespieltes Team. Beim letzten gemeinsamen Online-Vortrag waren über 120 Zuhörer anwesend.

Frank Lessel blickt dem Abend mit Vorfreude entgegen: „Roland Rosinus wird zunächst mit einem kurzen Impuls den Einstieg gestalten. Danach stehen die Fragen der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Wir freuen uns, wenn viele dabei sind und Anregungen für ihren eigenen Weg mitnehmen.“

Anmeldung zum Online Vortrag Wege im Umgang mit Angst und Depression

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Künstliche Intelligenz bei Depressionen – Online-Vortrag mit Dr. Ulrich Seidl am 19. Oktober um 19 Uhr

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Im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit im Saarland laden die KISS Saarbrücken und das Saarländische Bündnis gegen Depression am 19. Oktober um 19 Uhr zu einem Online-Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz bei Depression aus psychiatrischer Sicht“ mit Dr. Ulrich Seidl ein.

Wie können Menschen mit Depressionen und Angst einen Weg aus ihrer Erkrankung finden? Und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz dabei künftig spielen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Online-Vortrag. Im Mittelpunkt steht insbesondere die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei psychischen Erkrankungen und die Frage, welche Chancen, aber auch welche Grenzen und Risiken damit verbunden sind.

KI als Gesprächspartner – Chance oder Risiko?

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Auch Menschen mit Depressionen wenden sich zunehmend an KI-Chatbots, um über ihre Erkrankung, persönliche Probleme oder Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Eine im April 2026 veröffentlichte repräsentative Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention unter 2.500 Menschen im Alter von 16 bis 39 Jahren zeigt: 35 Prozent der jüngeren Menschen mit Depression sprechen mit KI über ihre Erkrankung, zehn Prozent sogar in längeren, dialogischen Gesprächen.

Aus psychiatrischer Sicht stellt sich die Frage, welchen Beitrag Künstliche Intelligenz bei Depressionen tatsächlich leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Dr. Ulrich Seidl wird diese Entwicklungen einordnen und dabei insbesondere die Perspektive der psychiatrischen Behandlung beleuchten.

Psychische Erkrankungen verständlich vermitteln

Dr. Ulrich Seidl setzt sich dafür ein, psychiatrische und psychotherapeutische Themen verständlich und praxisnah zu vermitteln. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Geriater und langjähriger Chefarzt verfügt er über umfassende klinische und wissenschaftliche Erfahrung. Seit 2018 ist er Chefarzt an den SHG-Kliniken Sonnenberg und seit 2023 deren Ärztlicher Direktor. An mehr als 67 wissenschaftlichen Publikationen hat er mitgewirkt.

Der Vortrag soll nicht nur über die Möglichkeiten und Grenzen von KI informieren, sondern auch Mut machen, sich bei psychischen Beschwerden Unterstützung zu suchen. Depression ist keine persönliche Schwäche, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der professionelle Hilfe wichtig sein kann. Frühzeitig Unterstützung anzunehmen, kann dabei ein entscheidender Schritt sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich über Depression und den zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz im Bereich psychischer Gesundheit informieren möchten.

Anmeldung zum Online-Vortrag: „Künstliche Intelligenz bei Depression aus psychiatrischer Sicht“
Referent: Dr. Ulrich Seidl
Datum: Montag, 19. Oktober 2026
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: KISS und Bündnis gegen Depression
im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Die Teilnahme ist kostenlos.

gefördert durch

Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“ mit Peter Brill am 19. Oktober in Habkirchen

Peter Brill, geboren 1953, durchlebte in den Jahren 2004-2011 mehrere verschiedenartige Phasen der Depression. Im Glauben gestärkt und durch die lösungsorientierten Therapien in der stationären und ambulanten Behandlung entwickelte er ein Konzept zum Eigenschutz. Hierbei kamen ihm die Begleitung in der Familie, die Fürsorge auf der Arbeitsstelle und die Hilfe von vielen Menschen zu Gute.

Nach der Genesung engagierte sich der Autor in der Gesundheitsförderung. Nach seinem Selbsthilfekonzept KOMPASS leitet er monatlich Selbsthilfegruppen; im geschützten Raum für Betroffene einer Depression, Angehörige und Interessierte. In dem Vortrag gibt er Einblicke in sein Konzept.

19.10.2026, 17.30 – 19.00 Uhr, Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“

Ort: 66399 Mandelbachtal-Habkirchen, Dorfgemeindehaus in Habkirchen, Prälat-Roth-Straße 12

Anmeldung

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit.

Gefördert durch

Virtueller Freundschaftslauf gegen Depression vom 01. bis 20. Oktober 2026

Der virtuelle Freundschaftslauf gegen Depression findet vom 01. bis 20. Oktober statt.

Die Anmeldung ist kostenlos.  Anmeldeschluss für den virtuellen Lauf ist der 20. Oktober 2026.

Gehen Sie den Virtual Run gemütlich und flexibel an. Sie können an einem Ort Ihrer Wahl eine beliebige Laufdistanz zwischen dem 01. und 20. Oktober ganz entspannt laufen, gehen oder fahren. 

Nutzen Sie zum Virtual Run ohne Zeitnahme einfach Ihre Laufuhr oder eine beliebige Lauf-App (bspw. Runtastic) und tracken Sie ganz individuell Ihre Teilnahme. Tragen Sie bitte anschließend Ihren Namen, die zurückgelegten Kilometer und Ihre Mailadresse unter folgendem Formular ein. Wir senden Ihnen dann die Teilnahmeurkunde an die von Ihnen angegebene Mailadresse.

Teilnahme-Formular

Mit dem Freundschaftslauf will das Bündnis auf die Situation von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen aufmerksam machen und für ein faires Miteinander werben. Die Aktion soll aber auch hervorheben, dass Bewegung in der Gruppe einen wichtigen Beitrag zu besserem psychischem Wohlbefinden, insbesondere für depressiv Erkrankte, leisten kann. Sportliche Betätigung hat viele positive Effekte auf den Verlauf der Erkrankung und auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Das Miteinander, die Bewegung und die Freude am gemeinsamen Erleben stehen damit auch in diesem Jahr des Freundschaftslaufes gegen Depression im Vordergrund.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit

Jessica Krämer liest aus ihrem Buch „KAPUTT“ am 20. Oktober um 19 Uhr

Anmeldung zur Online Lesung am 20. Oktober um 19 Uhr

Es gibt Ratgeber für fast alles. Wie man besser mit sich klarkommt, seine Probleme löst und endlich wieder positiv denkt. Schön, wenn das funktioniert. Jessica Krämer hat mit „KAPUTT“ aber ein Buch geschrieben für genau die Momente, in denen man auf all diese gut gemeinten Ratschläge verzichten kann.

Sie schreibt über Beziehungen, Einsamkeit, Geld, Selbstzweifel, Musik, Selbsttäuschung, falsche Entscheidungen und über die vielen Dinge, die im echten Leben eben nicht nach einem guten Ratgeberkapitel ablaufen.

„KAPUTT“ erklärt nicht von außen, warum Menschen manchmal so sind, wie sie sind. Das Buch geht näher ran. Es bringt auf den Punkt, was man selbst oft nur schwer erklären kann, wenn man mittendrinsteckt. Das ist der Unterschied zwischen einem Ratgeber und einem Buch, bei dem man irgendwann denkt: verdammt. Das kenne ich.

  • Kaputt heißt: Ich weiß, dass ich funktionieren sollte, aber gerade funktioniert hier gar nichts.
  • Kaputt heißt: Ich habe Hunger, und trotzdem keine Lust mir etwas zu kochen.
  • Kaputt heißt: Ich habe seit Tagen nicht geduscht.
  • Kaputt heißt: Ich habe jemanden gerne und schaffe es trotzdem nicht, ihm zurückzuschreiben.
  • Kaputt heißt: Ich will Gesellschaft und sobald jemand vor mir steht, möchte ich, dass er wieder verschwindet.
  • Kaputt heißt: Ich bin einsam aber möchte niemanden sehen.
  • Kaputt heißt: Ich möchte, dass jemand merkt, wie schlecht es mir geht, und bekomme gleichzeitig Panik bei der Vorstellung, dass jemand tatsächlich nach mir fragt.“

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit

Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland am 27. Oktober um 18 in der KISS

Warum nehmen manche Menschen Geräusche, Gerüche, Stimmungen oder die Gefühle anderer besonders intensiv wahr? Warum kann ein voller Raum schneller erschöpfen oder ein „zu viel“ an Eindrücken zu Rückzug und Überforderung führen? Vielleicht sind Sie hochsensibel. Hochsensibilität ist keine Schwäche – kann aber auch schnell überfordern und zu Erschöpfung führen.

Hochsensibilität – eine besondere Form der Wahrnehmungsverarbeitung, die viele Menschen betrifft und dennoch oft wenig bekannt ist. Hochsensibilität beschreibt eine angeborene Veranlagung, bei der Menschen Eindrücke aus ihrer Umgebung intensiver wahrnehmen als andere. Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Körpersprache oder auch eigene Gefühle werden feiner registriert und intensiver verarbeitet.

Hochsensible Menschen (Highly Sensitive Persons, HSP) denken gründlicher nach, spüren schneller, was in ihnen oder anderen vorgeht, und reagieren oft emotionaler und empathischer. Weil hochsensible Menschen vieles gleichzeitig und auch stärker wahrnehmen, werden sie schneller müde oder fühlen sich überreizt – nicht, weil sie „schwach“ wären oder sich „anstellen“, sondern weil ihr Nervensystem sehr aufmerksam arbeitet. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Feinfühligkeit eine besondere Wahrnehmung für Details, Stimmungen und zwischenmenschliche Nuancen.

Wir schauen gemeinsam darauf,

  • was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Alltag zeigen kann,
  • welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sein können,
  • warum hochsensible Menschen Reize und Emotionen häufig intensiver erleben,
  • wie Überstimulation entsteht und was im Umgang damit hilfreich sein kann,
  • und wie ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance beitragen kann.

Der Vortrag lädt dazu ein, Hochsensibilität besser zu verstehen – bei sich selbst, bei Angehörigen, im beruflichen Umfeld oder im Miteinander mit anderen Menschen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Gefördert durch

Homburger Schmerz- und Palliativkongress am 28. November

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie alle medizinisch interessierten Fachgruppen. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen und konkrete Herausforderungen in der ambulanten und stationären Versorgung von Menschen

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Fortbildungsdiplom: 
Die Zertifizierung der Fortbildung mit 4 Fortbildungspunkten ist bei der Saarländischen Ärztekammer beantragt. Für die Teilnahmebescheinigung ist ein von der Ärztekammer ausgegebenes Barcode-Etikett mitzubringen.

Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich nur an Fachpersonal (Ärzte, Pflege, Therapeuten)

Anmeldung und weitere Informationen

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