Antragsformulare Pauschalförderung für Selbsthilfegruppen/Landesorganisationen

Die Antragsformulare der Pauschalförderung für Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen stehen zum Download bereit. Zum 1.1.2019 hat der Gesetzgeber Änderungen in den Richtlinien zur Förderfähigkeit von Angeboten der Selbsthilfe beschlossen. Daher bietet die KNAPPSCHAFT als Federführer der GKV-Gemeinschaftsförderung im kommenden Jahr Beratungstermine an. Am 17. und 31. Januar zwischen 13 und 18 Uhr wird es in der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT (St. Johanner Straße 46/48, 66111 Saarbrücken) Informationen zu den Änderungen und Hilfestellung beim Ausfüllen der Förderanträge für das kommende Jahr geben. Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen können sich für eine Beratung auch jederzeit an die KISS wenden. Der aktuelle Leitfaden zur Selbsthilfeförderung ist bei der KISS kostenlos erhältlich.

Information Förderverfahren 2019

Pressemitteilung zur Selbsthilfeförderung 2019

Antragsformulare für Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen

 

Hier finden Sie die Antragsformulare für die Projektförderung

 

Aktionswoche Selbsthilfe 2019

Unter dem Motto Wir hilft findet vom 18. bis zum 26. Mai 2019 die erste bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe statt.

  • Selbsthilfe ist heute vielfältig, bunt und für viele Menschen zur Bewältigung ihres Alltags unverzichtbar.
  • Selbsthilfe ist auch und gerade in Zeiten des Internets und sozialer Netzwerke bei gesundheitlichen Problemen und in anderen schwierigen Lebenssituationen eine attraktive, aktuelle Unterstützungsform.
  • Die Aktionswoche möchte erreichen, dass sich noch mehr betroffene Menschen für die Selbsthilfe interessieren und Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen neue Mitglieder gewinnen.

Der Paritätische Gesamtverband lädt gemeinsam mit seinen Landesverbänden und Mitgliedsorganisationen alle Gruppen, Organisationen und Kontaktstellen der Selbsthilfe innerhalb und außerhalb des Paritätischen ein, sich an der Aktionswoche zu beteiligen.

Die Aktionswoche Selbsthilfe ist eine Initiative des Paritätischen Gesamtverbandes und der Paritätischen Landesverbände.
An der Vorbereitung beteiligt sind das FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im Paritätischen, die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung der Selbsthilfe) und das Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e. V.

www.wir-hilft.de

Veranstaltungskalender

Gesetzliche Krankenkassen stellen für 2019 über 510.000 Euro Fördermittel für die Selbsthilfe bereit

Selbsthilfegruppen helfen Menschen, sich mit einer Krankheit auseinanderzusetzen
und zu lernen, mit ihr umzugehen. Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke
und Menschen mit psychischen Problemen bekommen Rat und Hilfestellung auf
Augenhöhe. Daher fördern die Krankenkassen im Saarland die Arbeit dieser
wichtigen Einrichtungen. Ihr Ziel ist die Verbesserung der persönlichen
Lebensqualität und die Überwindung der mit vielen chronischen Krankheiten und
Behinderungen einhergehenden Isolation und gesellschaftlichen Ausgrenzung.
Die gesetzlichen Krankenkassen im Saarland stellen für das kommende Jahr über
510.000 Euro Fördermittel für die gesundheitsbezogene Selbsthilfe zur Verfügung.
Die Gemeinschaftsförderung beinhaltet Zuschüsse für Selbsthilfegruppen und –
Organisationen zur Informations- und Beratungstätigkeit. Darunter fallen
beispielsweise regelmäßig anfallende Kosten für Miete, Porto, Telefon, Internet,
Büroausstattung und Verbandszeitungen.
Deadline für die Antragstellung auf Förderung von Selbsthilfegruppen und
Selbsthilfeorganisationen ist der 31. Januar 2019.
Antragsformulare sind online unter www.selbsthilfe-saar.de verfügbar, oder bei der
KNAPPSCHAFT (Iris Neuhardt, Tel. 0681 40021314; iris.neuhardt@kbs.de) zu erhalten.

Zum 1. Januar 2019 hat der Gesetzgeber Änderungen in den Richtlinien zur Förderfähigkeit von Angeboten der Selbsthilfe beschlossen. Daher bietet die KNAPPSCHAFT als Federführer der GKV-Gemeinschaftsförderung zwei persönliche Beratungstermine an. Am 17. und 31. Januar zwischen 13 und 18 Uhr wird es in der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT (St. Johanner Straße 46/48, 66111 Saarbrücken) Informationen zu den Änderungen und Hilfestellung beim Ausfüllen der Förderanträge für das laufende Jahr geben. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

„Die Arbeit der Selbsthilfe ist für die Betroffenen enorm wichtig. Selbsthilfegruppen
arbeiten mit den Patienten auf Augenhöhe und Menschen, die sich dort austauschen,
wissen aus eigener Erfahrung, worüber sie sprechen. Wir freuen uns, diese Arbeit
finanziell unterstützen zu können und dadurch die Selbsthilfe insgesamt im Saarland
zu fördern“, sagt Armin Beck, Leiter der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT in
Saarbrücken.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich zur „GKV-Gemeinschaftsförderung
Selbsthilfe Saarland“ zusammengeschlossen, um gemeinsam über die Anträge der
Gemeinschaftsförderung von Selbsthilfegruppen, -Organisationen und der
Kontaktstelle im Saarland zu entscheiden. Dazu gehören die AOK RheinlandPfalz/Saarland,
der BKK Landesverband Mitte, die IKK Südwest, die
KNAPPSCHAFT, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
(SVLFG) sowie der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). An der Beratung über die
Vergabe der Fördermittel werden ebenso Vertreter der Selbsthilfe beteiligt. Im
Saarland sind dies die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS
Saarbrücken), die Landesvereinigung SELBSTHILFE e.V., die Saarländische
Landesfachstelle für Suchtfragen sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband
Rheinland-Pfalz/ Saarland e. V.

Pressemitteilung PDF

Aktionsprogramm 2019 des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt Saarbrücken

Der Seniorenbeirat wurde vom Stadtrat Saarbrücken als ehrenamtliches Gremium gewählt zur Unterstützung der Verwaltung und des Stadtrates sowie seiner Ausschüsse in allen seniorenspezifischen Fragen.
Er soll die Interessen und Belange der älteren Menschen in allen altersbe-deutsamen Bereichen wahrnehmen und Ideen und Vorschläge zur Verbes-serung der Lebensverhältnisse der Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt entwickeln. Er bietet somit den älteren Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform für gesellschaftliche Teilhabe.

Aktionsprogramm 2019

In der Selbsthilfegruppe können sich MCS-Erkrankte austauschen

MCS, eine Unverträglichkeit gegen eine Reihe von Chemikalien, beeinträchtigt das Leben in fast allen Bereichen.

Duftender Flieder, ein schönes Parfüm oder ein neues Paar Schuhe: Was für viele angenehm ist, ist für Menschen wie Marlene Meyer (Name von der Redaktion geändert) eine Qual. Denn Meyer leidet unter einer Krankheit namens Multiple Chemical Sensitivity (MCS), also einer Unverträglichkeit gegenüber einer breiten Auswahl an Chemikalien. Dabei muss sie keinen körperlichen Kontakt haben: Es reicht aus, dass sie bestimmte Stoffe riecht, damit es zu einer körperlichen Reaktion kommt.

Mehr Informationen

Evangelische Familienbildungsstätte informiert über neue Kurse

Geburtsvorbereitung für werdende Eltern, Angebote für Menschen ab 50, die in kleinen Gruppen das Smartphone besser kennenlernen möchten, Gesprächskreise und Kurse zu den Themen Kommunikation, Beziehung oder Trauersituation und vielfältige Veranstaltungen für alle, die etwas für die eigene Gesundheit tun möchten. Die Evangelische Familienbildungsstätte der Diakonie Saar hat jetzt das neue Programm für das erste Halbjahr 2019 vorgelegt.

Im Vorwort schreibt Leiterin Anke Schröder: „Die Lebensformen von Familien haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Die Folgen des gesellschaftlichen Wandels gehen auch mit höheren Anforderungen an Erziehung und Bildung einher. Daher ist es uns als Evangelische Familienbildungsstätte ein besonderes Anliegen, mit unseren Bildungsangeboten Familien zu stärken sowie Hilfe und Beratung im Alltag und bei herausfordernden Lebenssituationen zu geben.“

Dazu gehören die Kurse „Rund um die Geburt“ und Themenabende zu Erziehungsfragen, etwa zum Umgang mit dem Smartphone oder zu Trennungs- und Scheidungssituationen. Es ist ein Gewaltschutztraining für Senioren im Programm und ein Kochkurs mit Gerichten zur Stärkung der Gesundheit. Zahlreich sind die Angebote im Breich der Medienkompetenz, vom Einstiegskurs zum Umgang mit dem Tablet bis hin zu einem Workshop zu den sozialen Netzwerken, wie Facebook.

„Heilsame Kräuter“ können entdeckt werden, Stressbewältigung, Meditation oder Entspannung geübt werden. Im Bereich Kreativität wird mit Farben und Stoffen gearbeitet. Außerdem

werden Fortbildungen für Ehrenamtliche und für Tagesmütter und -väter angeboten. Gerne beraten die Mitarbeitenden Interessierte bei der Suche nach einem Wunschkurs oder nehmen sich Zeit für Ideen und Anregungen.

Die Kurse finden in der Evangelischen Familienbildungsstätte, Mainzer Straße 269 in Saarbrücken sowie in Gemeindezentren und diakonischen Einrichtungen im Saarland statt. Das ausführliche Programmheft kann angefordert werden unter der Tel. (06 81) 6 13 48 oder per E-Mail fambild-sb@dwsaar.de. Die Kurse sind auch im Internet buchbar unter www.familienbildung-saar.de.

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