Schließung der Geschäftsstelle

Ab Mittwoch, 18. März 2020, bis voraussichtlich Montag, 20. April 2020, ist die KISS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland geschlossen. In dieser Zeit können dort keine Gruppentreffen, Beratungen und Veranstaltungen stattfinden.  

Dies ist notwendig, da die saarländische Landesregierung aufgrund der Corona-Virus Situation umfassende Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen erlassen hat: Veranstaltungen und Menschenansammlungen sind ab dem 18. März bis zum 20. April verboten.

Die ausführlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen der saarländischen Landesregierung finden Sie hier.

https://www.saarland.de/SID-9D0E2FE2-ED86E7A5/254260_254336.htm

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Beratungsgespräche können weiterhin telefonisch oder per Mail stattfinden.
Die KISS ist zu folgenden Zeiten per Telefon und Mail zu erreichen:

Montag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr, Freitag 10 bis 14 Uhr

Telefon: 0681 960 213 0
Mobil: 0159 01711163
Mail: kontakt@selbsthilfe-saar.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihr KISS Team

Umfrageergebnisse: Wie bleiben Sie mit Ihren Selbsthilfegruppen- und Institutionen in Kontakt?

Die KISS hatte Selbsthilfegruppen- und Institutionen gefragt, wie sie im Hinblick auf die aktuelle Corona Situation mit ihren Mitgliedern in Kontakt bleiben. Für die vielen Rückmeldungen bedanken wir uns herzlich. Nachfolgend sind die Umfrageergebnisse aufgeführt, Mehrfachnennungen waren möglich. Die meisten bleiben über Telefon, E-Mail und WhatsApp in Kontakt. Manche nutzen hierfür auch Facebook oder einen Videochat. Instgramm und Twitter werden kaum oder gar nicht genutzt.

Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2020

Mit dem Engagement-Preis würdigt die Stiftung Aktionen von Einzelpersonen oder Selbsthilfegruppen zugunsten neurodegenerativ oder MS-Erkrankter. Die Aktivitäten sollen möglichst kreativ, ungewöhnlich oder durch einen besonderen Zusammenschluss von unterschiedlichen Menschen geprägt sein. Die Größe des Projekts ist dabei weniger entscheidend als der Einsatz der Agierenden.

Weitere Infos zur Bewerbung siehe hier.


Unter den bisherigen Preisträgern ist etwa eine MS-Betroffene, die gemeinsam mit einem Fotografen Menschen portraitiert, die mit MS leben.

In einem anderen Projekt werden Demenzerkrankte regelmäßig auf Bauernhöfe begleitet, um an die Spuren ihrer Kindheit erinnert zu werden. Prämierte Hertie-Preis-Aktionen schauen über den Tellerrand, ermutigen Menschen, bauen Vorurteile ab und schaffen idealerweise Aufmerksamkeit für die Erkrankungen.

Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in der Regel auf mehrere Ausgezeichnete verteilt.

Quelle: https://www.ghst.de/hertie-preis-ms/

Lauschtouren in Gebärdensprache – Geführte Outdoor-Erlebnistouren mit DGS-Videos

Erstmalig wurden die deutschlandweit bekannten Lauschtouren im Saarland nun auch in Gebärdensprache produziert. Auf Initiative des Netzwerk Hören im Saarland sind insgesamt acht Lauschtouren in der Biosphäre Bliesgau entstanden, die ab sofort zur Verfügung stehen. Die Audioguides erzählen unterhaltsam und persönlich die Geschichten von vor Ort, stellen kurzweilig Sehenswürdigkeiten vor und lenken den Blick auf unentdeckte Details. Auf der Lauschtour lösen sich die Gebärdenvideos per GPS unterwegs automatisch aus. Das eigene Smartphone vibriert, wenn der Benutzer an einem Lauschpunkt angekommen ist. Das neue Informationsvideo des Netzwerk Hören zeigt, wie die Lauschtouren in Gebärdensprache funktionieren: https://www.youtube.com/watch?v=E_edi-tCC8w

Benötigt wird nur ein Smartphone. Durch Antippen des Gebärdensprachen-Symbols werden die gewünschten Touren installiert und können jederzeit gestartet werden, ohne dass unterwegs ein aktiver Internetempfang benötigt wird. Die Lauschtour-App ist kostenlos im App Store oder im Google Play Store erhältlich.

Alle Lauschtouren in Gebärdensprache im Überblick: Archäologiepark Bliesbruck-Reinheim („Die Schatzgrube an der Blies“), Bexbacher Bergmannstour („Bergbaugeschichte zum Anfassen“), Biosphärentour im Mandelbachtal („Wilde Orchideen, Steinkauz und Co“), Bio-Tour auf dem Wintringer Hof („Vom Wohnmobil für Hühner zum Drei-Zimmer-Appartement für Schweine“), Blieskasteler Barock („Die besterhaltene Barockstadt des Saarlandes“), Homburger Festungsrundgang („Geheimnisvolle Ruinen, tolle Aussichten und 200 Millionen Jahre alte Dünen“), Kirkeler Felsenpfad („Einer der schönsten Wanderwege der Saarpfalz“), Stadtrundgang St. Ingbert („Auf dieser Tour wird’s bayerisch“)

Netzwerk Hören im Saarland bietet kompetente medizinische Versorgung und ein attraktives Freizeitangebot. Tinnitus-Betroffene, Cochlea Implantat Patienten und Hörgeräteträger werden von Anfang an gut beraten.

www.hoeren.saarland


 
Diese Pressemitteilung finden Sie auch unter  
https://www.urlaub.saarland/Media/Presse/Pressemeldungen/Lauschtouren-in-Gebaerdensprache

Auswertung: Seminare für Selbsthilfegruppenvertreter/innen

Im folgenden stellen wir Ihnen die Ergebnisse des Fragebogens “Seminare für Selbsthilfegruppenvertreter/innen” dar:

Zusätzlich wurden folgende Themen vorgeschlagen:

  • Unterstützte Kommunikation: wie kann man die Nutzer unterstützen?
  • Zusammenarbeit im Vorstand
  • integration, Rollstuhlschaukel
  • Pauschalförderung und Projektförderung

Vielen dank für die rege Beteiligung.

Aktionsplan „Saarland inklusiv – Unser Land für alle“ wird fortgeschrieben

Pressemitteilung vom 10.02.2020 – 10:05 Uhr

Ministerin Monika Bachmann setzt bei der Weiterentwicklung der Schwerpunkte des Plans auf einen neuen Projektbeirat
Zur Weiterentwicklung des Aktionsplans „Saarland inklusiv – Unser Land für alle“ wird auf Initiative von Sozialministerin Monika Bachmann noch im laufenden Monat ein Projektbeirat mit bis zu 20 Vertretern unterschiedlicher Interessensvertretungen gegründet. Ziel ist, mit Blick auf die Fortschreibung des Plans, die Bündelung der gesellschaftlichen Gesamtverantwortung und die engere Vernetzung der unterschiedlichen Akteure.
„Die Bereitschaft der Menschen in unserem Land, sich dort einzusetzen, wo Veränderungen für ein inklusiveres Miteinander notwendig sind, war und ist sehr groß. Wir wollen sie auch in Zukunft noch enger und direkter in Projekte mit einbeziehen“, so die Ministerin.
Rund zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention schaut die Ministerin positiv auf die Auswirkungen des Aktionsplans „Saarland inklusiv – Unser Land für alle“ für behinderte Menschen im Saarland zurück. Mit Hilfe des aus dem Jahr 2012 stammenden Planes werden seitdem im Saarland über 100 Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen schrittweise und mit der Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger umgesetzt.

Ministerin Bachmann sagt: „In den letzten zehn Jahren konnten wir bereits einen großen Schritt gehen, um Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des sozialen Miteinanders besser zu integrieren. Um das Ziel noch schneller zu erreichen, werden wir mit der Weiterentwicklung unseres Aktionsplans den nächsten großen Schritt in die richtige Richtung gehen.“

Hintergrund
Mit dem ersten Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich das Saarland schon im Jahr 2012 zum Gedanken der Inklusion bekannt. Der zweite Plan soll Ende 2021 stehen.

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