Saarländischer Gesundheitspreis 2019: Jetzt bewerben! – Preisverleihung am 8. März in der Congresshalle

Ab sofort können sich saarländische Projekte in den Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention um den Saarländischen Gesundheitspreis bewerben.

Wir suchen herausragende Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention im Saarland. Sie sollen ausgezeichnet werden, um die gesunde Lebensführung  und die Verantwortung für die eigene Gesundheit  noch weiter in den Mittelpunkt zu rücken“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann zum Start der Ausschreibung des Saarländischen Gesundheitspreises 2019.

Vom 1. November 2018 bis zum 15. Januar 2019 werden kreative und innovative Projekte gesucht, die sich aktiv für die Gesundheit aller Bevölkerungsgruppen einsetzen. Gesundheit, betont die Ministerin, gehe alle an. Ausgezeichnet werden innovative Ansätze und effektive Umsetzungsstrategien der Gesundheitsförderung und Prävention. „Unser Ziel ist es, Ihre innovativen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung noch bekannter zu machen und möglichst viele Nachahmer zu gewinnen, die sich ebenso für ein gesünderes Saarland einsetzen“, so Bachmann.

Der Saarländische Gesundheitspreis wird in vier Kategorien ausgeschrieben. Mit  „Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ sowie „Gesund alt werden“, sollen Projekte für die entsprechenden Altersgruppen angesprochen werden. Zudem wird es in einer vierten Kategorie erstmals einen Sonderpreis im Bereich der Digitalisierung geben. Mit dem „IKK-Preis für Innovation“ wird ein Projekt ausgezeichnet, das sich schwerpunktmäßig mit  E-Health bzw. M-Health beschäftigt.

Mobile Anwendungen haben das Potenzial, zum alltäglichen Berater und Unterstützer zu werden, wenn es um einen gesunden Lebensstil geht. Aber nicht nur jüngere Menschen sollen davon profitieren, auch für ältere Menschen brauchen wir in Zukunft mehr digitale Lösungen, die sie in den eigenen vier Wänden beim Erhalt der eigenen Gesundheit unterstützen.

Bewerben können sich  saarländische Vereine, Verbände, Unternehmen, Behörden, Kindergärten, Schulen, Institutionen, Organisationen, Kommunen sowie Gesundheits-, Pflege- und Senioreneinrichtungen sind aufgerufen, ihr Projekt zur Teilnahme anzumelden.

Das Projekt:
·         läuft zum Zeitpunkt der Bewerbung schon mindestens sechs Monate (bei laufenden Projekten)
·         liegt nicht mehr als fünf Jahre zurück (bei abgeschlossenen Projekten)
·         ist kein reines Forschungsprojekt, sondern wird in der Praxis eingesetzt und weißt explizit einen Gesundheitsbezug und Bezug zur „Landesrahmenvereinbarung“ zur Umsetzung des Präventionsgesetzes im Saarland auf
·         hat seinen Schwerpunkt im Saarland
·         die Basis für die Förderung der eingereichten Projekte innerhalb der Kategorie „IKK Südwest-Preis für Innovation“ stellt der aktuelle Leitfaden Prävention des GKV Spitzenverbandes dar

Mit in der fachkundigen Jury sitzt Ministerin Monika Bachmann. „Ich freue mich auf viele eingereichte Projekte, die zeigen, wie vielfältig das Thema Gesundheitsförderung und Prävention in allen Bevölkerungsgruppen mit den unterschiedlichsten Angeboten verankert werden kann“. Weitere Jurymitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen, alle eint, dass sie eng mit dem Thema Prävention und Gesundheitsförderung in Verbindung stehen.

Es sind: Fußballer Philipp Wollscheid, Sternekoch Cliff Hämmerle, Sportmediziner Prof. Dr. Tim Meyer, Bernd Wegner, Präsident der Handwerkskammer sowie Professor Jörg Loth von der IKK-Südwest. Gemeinsam mit der Ministerin werden sie die Ausschreibung begleiten und die Preise in den vier Kategorien des Saarländischen Gesundheitspreises vergeben.

Die Prämierung der ausgezeichneten Projekte wird im Rahmen der Gesundheitsgala in der Congresshalle in Saarbrücken am Freitag, den 8. März 2019 stattfinden. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über ein standardisiertes Onlineverfahren unter www.gesundheitspreis.saarland.de

Workshop – Neue Mitglieder in der Selbsthilfegruppe am 19. November in Merzig

Montag, 19. November 2018, 18:30 bis 20:30 Uhr Landratsamt Merzig, Bahnhofstr.44, 66663 Merzig

 

Neue Mitglieder in der Selbsthilfegruppe

Referentin: Birgit Weiß, Coach und Unternehmensberaterin

Inhalt:

Die Integration neuer Mitglieder in die Selbsthilfegruppe hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je länger eine Selbsthilfegruppe besteht, umso stärker ist ein neues Mitglied darauf angewiesen, dass es wirklich angenommen wird. Gleichzeitig wird thematisiert, wie darauf geachtet werden kann, dass die Gruppe für die schon lange in der Selbsthilfe Aktiven ein vertrauter und wichtiger Lebensort bleiben kann.

Verbindliche schriftliche Anmeldung bis 15. November 2018 bei der KISS Per E-Mail: kontakt@selbsthilfe-saar.de oder per Fax: 0681/960213-29

Der Workshop ist Teil einer Fortbildungsreihe. Sie wird durch einen Fortbildungsbeirat begleitet und gefördert von der AOK Gesundheitskasse.

Flyer Einladung

 

Fotoausstellung „Selbsthilfe ein Gesicht geben“ bis 30. November in Weiskrichen

Selbsthilfe ist zuhören, füreinander da sein, sich gegenseitig helfen, gemeinsam aktiv sein. Diese Vielschichtigkeit darzustellen und der Selbsthilfe ein Gesicht zu geben, ist das Ziel des bundesweiten Fotowettbewerbs des Verbandes der Ersatzkassen. Die besten Fotos des Wettbewerbs bilden eine Wanderausstellung, die in den Hochwald-Kliniken im saarländischen Weiskirchen zu sehen ist.

„Die Selbsthilfegruppen im Saarland leisten eine wichtige Arbeit und sie unterstützen Menschen bei ihrem Weg zurück ins Leben oder beim Meistern von Alltagsproblemen. Tipps und Hilfestellungen, gemeinsame Aktivitäten, Akzeptanz und die Erfahrung, mit seinen Problemen nicht allein zu sein, wecken häufig neue Kräfte und neuen Lebensmut,“ erklärt Martin Schneider, der Leiter der vdek-Landesvertretung im Saarland.
Die vdek-­Fotoausstellung ‚Das kann Selbsthilfe‘ bietet einen besonderen, künstlerischen Einblick in die Arbeit und gibt damit der Selbsthilfe ein Gesicht.

Rehasport in Krebsnachsorge

Der Polizeisportverein Saar hat ein neues Sportangebot in Saarbrücken: Rehasport in der Krebsnachsorge! Durch ein regelmäßiges Training, das zum Einstieg und als Motivation zu einem selbstständigen Trainieren führen soll, wird betroffenen Personen dabei geholfen, das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden zu erlangen bzw. zu erhalten. Hierbei will der Verein Hilfestellung geben durch In- und Outdoortraining. Ein ausgebildeter Übungsleiter steht zur Verfügung.

Bei dem Angebot handelt es sich um eine ergänzende Leistung nach § 64 Sozialgesetzbuch IX. Es ersetzt keine erforderliche Therapie. Zur Teilnahme ist eine Verordnung durch den Haus- bzw. Facharzt – von der Krankenkasse genehmigt – erforderlich. Weitere Kosten entstehen nicht. Sportgeräte werden vom Verein unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich.

Durch die Verordnung ist das Training im Reha-Sport abgegolten. Für das Training sind nur persönliche Ausrüstungsgegenstände – Sportschuhe, Sportbekleidung etc. – erforderlich. Trainingszeiten sind donnerstags 16 bis 17 Uhr in der Joachim Deckarm Halle, Halbergstraße 84. Ansprechpartner: Udo Freidinger, Tel. (0177) 5648041, freidingerudo@kabelmail.de.red.

Mobilität im ländlichen Raum

Die KISS will einen „Mitfahrerbankatlas“ erstellen
Als Alternative und/oder Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr sind in den verschiedenen Landkreisen des Saarlandes in den letzten beiden Jahren Mitfahrerbänke entstanden.

Wie viele dieser Bänke es gibt und wo genau sie stehen, das recherchiert jetzt die KISS –Kontakt- und Informationsstelle im Saarland. Unter der URL www.treffpunkt-mitfahrerbank.de soll bis Ende des Jahres eine Landkarte entstehen, die alle Standorte von Mitfahrerbänken im Saarland verzeichnet und sie auf einen Blick sichtbar macht.

So kann die saarländische Bevölkerung gleich sehen, wie weit die einzelnen Standorte auseinander sind und mit welcher Bank man wohin gelangen kann. Der saarländische „Mitfahrerbankatlas“ ist gleichzeitig gekoppelt mit einer Online-Mitfahrzentrale, die dazu dient, sich gezielt für Fahrten zu verabreden und sich zum Beispiel auf einer Mitfahrerbank zu treffen.

Um das Projekt zeitnah umsetzen zu können, bittet die KISS alle saarländischen Gemeinden, die Mitfahrerbänke aufgestellt haben, um Rückmeldung und Angabe der genauen Standorte. Das Projekt wird unterstützt vom saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit Frauen und Familie.

Nähere Informationen: KISS, Stephanie Kratz, Tel. (0176) 34627664, mitfahrerbank@gmx.de oder Beate Ufer, Tel. (0681) 9602130, kontakt@selbsthilfe-saar.de.red./eck

Onko-Lotsen: Helfende Hand gegen Krebs

PIKKO-Projekt geht in aktive Phase  – Patienten können sich melden.

Weil Wissen stärkt: Das saarländische Onkologie-Projekt PIKKO startet in die aktive Phase. Ab November wird jedem Teilnehmer der „Interventionsgruppe“ eine Onko-Lotsin zur Seite gestellt. Sie unterstützt die Betroffenen und begleitet sie durch alle Stationen ihrer Krebserkrankung.

Vier Module stehen Patienten und Ärzten im Rahmen von PIKKO zur Verfügung. Ab 1. November bis Ende Oktober 2019 ist es möglich, sich für die Teilnahme an dem Programm einzuschreiben.

Infrage für eine Teilnahme kommen Menschen zwischen 18 und 90 Jahren, die eine Krebsdiagnose bekommen haben und bei IKK Südwest, Techniker Krankenkasse oder Knappschaft versichert sind. Ziel des Projektes ist eine Verbesserung der bestehenden Versorgung, insbesondere im Hinblick auf die aktive Einbindung und Partizipation von Patienten. Seit dem Start im August 2017 wurden zahlreiche saarländische Krebspatienten zu ihrer Versorgungssituation befragt und acht Onko-Lotsinnen ausgebildet. In der nächsten Projektphase erhalten Betroffene nun aktive und schnelle informelle und psychosoziale Unterstützung.

„Wir sind sehr froh, dass wir dieses Angebot hier im Saarland aufbauen können. Insbesondere die Saarländische Krebsgesellschaft, die dieser Tage ihr sechzigjähriges Bestehen feiert, erhält so ein weiteres starkes Instrument im Kampf gegen den Krebs“, erklärt Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest.

„Mit PIKKO schaffen wir erstmals einen integrierten Beratungs-und Informationspfad, der Krebspatienten durch die medizinische Behandlung begleitet, informiert und unterstützt.“

Um bestehende Informations- und Versorgungslücken zu schließen, stehen den Projektteilnehmern vier Module zur Verfügung: Die Onko-Lotsin – zentraler Kern des Projekts –, eine speziell ausgebildete medizinische Fachkraft, die den Patienten durch die Therapie begleitet, eine spezialisierte onkologische Beratung (SOB), die unmittelbare Hilfe insbesondere bei psychosozialen Belangen garantiert, die onkologische Wissensdatenbank „Mein PIKKO“, die Patienten einen autonomen Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen zur Erkrankung ermöglicht, sowie das Onko-Experten-Fon, das sich an die behandelnden Ärzte richtet.

„Wir möchten den an Krebs erkrankten Versicherten in der Region in allen Belangen hilfreich zur Seite stehen und wünschen uns, dass PIKKO nach der dreijährigen Projektphase im Saarland im gesamten Bundesgebiet als Ergänzung zur bestehenden Regelversorgung etabliert wird“, definiert Dr. Lutz Hager, Geschäftsführer der IKK Südwest., die langfristigen Ziele der Initiative.

Das Projekt PIKKO, getragen von der IKK Südwest, dem saarländischen Gesundheitsministerium sowie weiteren Partnern, wird vom Innovationsfonds mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der IKK Südwest. Eine Einschreibung in die Interventionsgruppe ist über einen teilnehmenden Hausarzt, Facharzt oder Klinik möglich.

Schulung „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“ am 21. November in Saarbrücken

Die Schulung findet im Rahmen des nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) statt. Sie wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. in Zusammenarbeit mit der KISS – Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und dem Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken durchgeführt.

Die Basisschulung ist speziell ausgerichtet auf die Zielgruppe von Seniorenbegleitern oder Tätige im Besuchsdienst für ältere Menschen sowie Leiterinnen und Leiter in der Seniorenarbeit, die sich regelmäßig treffen und dabei unterschiedliche Themen erörtern und Aktivitäten durchführen. Im Rahmen der eintägigen Schulung werden mit den Teilnehmenden die Aspekte einer ausgewogenen Ernährung und der ausreichenden Bewegung erörtert. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung und Wirkung sie für die Gesundheit, die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und das persönliche Wohlbefinden haben.

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