Saarländischer Selbsthilfepreis der gesetzlichen Krankenkassen ist mit 1.000 € dotiert – jetzt bewerben !

Der Selbsthilfepreis ist mit 1.000 € dotiert und wird im Rahmen des Saarländischen Selbsthilfetages der gesetzlichen Krankenkassen am 31. August 2019 verliehen.

Ziel ist die Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit in der Selbsthilfe.

Teilnehmen können Selbsthilfegruppen und -organisationen aus dem Bereich
der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe, die den Selbsthilfegedanken
in besonderer Weise stärken, ihn voran bringen oder die in der Selbsthilfearbeit neue Wege gehen.
Einzelpersonen können ebenfalls vorgeschlagen werden.

Ausgezeichnet werden:
· innovative Konzepte
· vielversprechende Projekte
· modellhafte Vorhaben
· Einzelpersonen, die sich durch ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Selbsthilfe verdient gemacht haben.

Bewerbungsschluss: 31. Mai 2019

Ihre Bewerbung können Sie per Online-Formular einreichen

Bitte klicken Sie auf eines der unten stehenden Formulare und melden Sie sich mit folgender E-Mail und folgendem Kennwort an

E-Mail: selbsthilfepreis@selbsthilfe-saar.de

Kennwort: sh-preis!

Anmeldeformular für Gruppen

Anmeldeformular für Einzelpersonen

Infoflyer

Plakat

Was dann? Wanderausstellung informiert über Demenz

Präsentationstafeln im St. Wendeler Landratsamt informieren über diese Krankheit, die das Umfeld der Betroffenen vor Herausforderungen stellt.

Im Saarland leiden über 21 000 Menschen an Demenz, im Landkreis St. Wendel sind es laut der Landesfachstelle Demenz rund 2000 Betroffene. Mit der Frage „Demenz – was dann?“ ist eine Wanderausstellung betitelt, die im Foyer des St. Wendeler Landratsamtes  über die Krankheit informiert. Die Landesfachstelle Demenz Saarland hat die Präsentationstafeln konzipiert und in der Kreisstadt erstmals vorgestellt. Anschließend wandert die Ausstellung durch alle Landkreise. „In den vergangenen Jahren hat die Quantität und das Erscheinungsbild der Krankheit erheblich zugenommen. Sie stellt die Familien vor eine besondere Situation“, meint Landrat Udo Recktenwald (CDU). Wichtig sei, dass es für Angehörige Anlaufstellen zur Orientierung gebe.

„Die Ausstellung gibt grobe Informationen über die Krankheit und wo ich mich hinwenden kann“, erklärt Andreas Sauder, Leiter der Saarlouiser Landesfachstelle Demenz. Je früher, so Sauder weiter, die Menschen beim Thema Demenz mitgenommen würden, desto besser könnten die Weichen für eine weitere Versorgung gestellt werden. Zudem soll durch eine frühzeitige Aufklärung erreicht werden, dass an Demenz erkrankte Menschen so lange wie möglich im häuslichen Umfeld versorgt werden können. „Und das wird in Zukunft problematisch. Bis 2050 wird sich die Zahl der Patienten verdoppeln“, blickt der Sozialpädagoge Sauder besorgt nach vorne.

Das Jahr 2019 ist vom saarländischen Landtag zum Jahr der Demenz ausgerufen worden. „Aber oft gilt Demenz noch als Tabu. Mit der Information begeht man quasi schon den Tabubruch“, sagt Sauder. Die Ausstellung stellt dazu von der Beratung, Behandlung über die häusliche Pflege und Adressen in Kurzform alle Fakten und Daten zur Verfügung. Und der weitere Weg ist kurz. Nur ein paar Schritte von der Wanderausstellung ist der beim Landkreis angegliederte Pflegestützpunkt als erste Anlaufstelle entfernt.

Nach der Ausstellungseröffnung hat der Leiter der Landesfachstelle bei einer Informationsveranstaltung im großen Sitzungssaal noch zusätzlich zum Thema referiert. Die Ausstellung „Demenz – was dann?“ kann noch bis einschließlich Freitag, 5. April, während den Öffnungszeiten im Foyer des St. Wendeler Landratsamtes besichtigt werden.

Am Donnerstag, 21. März, findet von 9 bis 12 Uhr der Workshop „Demenz bei geistiger Behinderung“ in der Sport- und Kulturhalle der St. Wendeler Lebenshilfe, Werkstraße 10, statt.

 

 

 

 

Fünf neue Leader-Projekte im Kreis Saarlouis

Fördergelder fließen in den Landkreis Saarlouis: Von barrierearmen Wanderwegen bis zum Wildpark. Neu gefördert werden nun fünf Projekte im Kreis Saarlouis: In der Gemeinde Rehlingen-Siersburg das Projekt „Barrierearme Wander- undSpazierwege“ im Ortsteil Oberesch; gefördert wird dies mit 75 Prozent und damit 57 508,50 Euro. Basierend auf dem bereits vorhandenen Feld- und Dorfwegenetz möchte Oberesch ein barrierearmes Netz aus Spazier- und Wanderwegen zur Ausweisung bringen. Damit soll ein Angebot zur wachsenden Nachfrage von Menschen mit Bewegungseinschränkungen geschaffen werden. Sowohl Familien mit Kinderwagen als auch Senioren mit Rollatoren oder Rollstuhlfahrer sollen davon profitieren. Die Idee entstand in der Vorbereitung auf den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, aus dem Oberesch 2018 als Landessieger hervorging. Von den zwei Millionen Euro Fördermittel, die der LEADER-Region insgesamt zur Verfügung stehen, sind mit den neu beschlossenen Projekten rund 1,5 Millionen Euro belegt. Beim nächsten Projektaufruf vom 1. Mai bis 30. Juni können wieder Projektanträge zu den vier Handlungsfeldern der Lokalen Entwicklungsstrategie „Rendez-vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ bei der LAG-Geschäftsstelle eingereicht werden.

Selbsthilfe 4.0 – Die Challenge, 12. April in Kaiserslautern

 „Selbsthilfe 4.0, die Challenge“ – Kommen Sie zum Betzenberg!

Liebe Selbsthilfegruppensprecherinnen und -sprecher,

am 12. April 2019 gehört der Betzenberg der Selbsthilfe:

Wer spielt? Sie und fünf hochkarätige Coaches unterschiedlichster Professionen und aus verschiedenen Regionen. Die renommierten Fachleute unterstützen Sie dabei, kreative Lösungen für Ihre Selbsthilfegruppen zu finden – im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Mobilität im ländlichen Raum, Kommunikation und Kooperation.

Wir laden Sie herzlich ein, in den Seminarräumen des Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern Teil dieser besonderen Challenge zu sein, damit sich Ihre Gruppe den Herausforderungen der Zukunft stellen kann.

Die Aktion findet im Rahmen der Initiative „Wir sind Selbsthilfe“ statt, die Teilnahme ist kostenfrei, auch für Essen und Getränke sorgen wir.

Möglich macht „Selbsthilfe 4.0, die Challenge“ die IKK Südwest.

Schauen Sie sich das interessante Programm in der beigefügten Broschüre an & melden sich spätestens bis zum 03. April 2019 an.

Seien Sie dabei, wenn die Selbsthilfe neue Wege geht!

Anmeldung unter info@selbsthilfe-rlp.de

Anmeldeformular

Programmheft

Förderpreis Ehrenamt – bis 15. April bewerben

Zur Stärkung des Ehrenamtes im Saarland hat die Landesregierung in Kooperation mit der LAG Pro Ehrenamt einige Initiativen zur Anerkennungskultur ins Leben gerufen, wie die Einführung einer Ehrenamtskarte, die Gewährung von Ehrenamtsurlaub sowie den Abschluss einer Ehrenamtversicherung. Im Saarland leisten schätzungsweise 460000 Menschen ehrenamtliche Arbeit. Wichtigstes Element für die Anerkennungskultur im Saarland ist der Förderpreis Ehrenamt, der seit 2001 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten vergeben wird. Beim Förderpreis Ehrenamt sollen Vorbilder präsentiert und neue Wege beschritten werden. Es werden je drei Preise im Bereich innovatives Engagement und drei Preise in der Kategorie engagierte Jugend mit einem Preisgeld von je 1000 Euro vergeben. Eine hochkarätig besetzte und unabhängige Jury vergibt die sechs Preise. Meldeschluss für die Bewerbergruppen ist der 15. April. Die Unterlagen können eingesehen werden auf der Internetseite www.pro-ehrenamt.de. Flyer können bezogen werden bei Pro Ehrenamt, Richard-Wagner-Straße 6, 66111 Saarbrücken, Tel. (0681) 93859-740, E-Mail: kontakt@pro-­ehrenamt.de

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