Über 550.000 Euro der gesetzlichen Krankenkassen für Selbsthilfeförderung im Saarland. KNAPPSCHAFT bearbeitet Anträge für das Jahr 2020.

Selbsthilfegruppen helfen Menschen, sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen und zu lernen, mit dieser umzugehen. Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke und Menschen mit psychischen Problemen bekommen Rat und Hilfestellung auf Augenhöhe. Das Ziel der Selbsthilfe ist die Verbesserung der persönlichen Lebensqualität sowie die Überwindung der mit vielen chronischen Krankheiten und Behinderungen einhergehenden Isolation und gesellschaftlichen Ausgrenzung. Daher fördern die gesetzlichen Krankenkassen im Saarland die wichtige Arbeit dieser Einrichtungen. Die gesetzlichen Krankenkassen im Saarland stellen für das kommende Jahr über 550.000 Euro Fördermittel für die gesundheitsbezogene Selbsthilfe zur Verfügung. In der Gemeinschaftsförderung erhalten Selbsthilfegruppen sowie -organisationen Zuschüsse für ihre Informations- und Beratungstätigkeit. Darunter fallen beispielsweise regelmäßig anfallende Kosten für Miete, Porto, Telefon, Internet, Büroausstattung und Verbandszeitungen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 tritt der überarbeitete Leitfaden zur Selbsthilfeförderung des GKV-Spitzenverbandes in der Fassung vom 11. Juli 2019 in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen und Unterlagen für die Gemeinschaftsförderung 2020 finden Sie hier.

Antragsfrist für die Antragstellung auf Förderung von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen ist der 31. Januar 2020.

Die Anträge können am 30. Januar 2020 von 8:00 bis 18:00 Uhr bei der KNAPPSCHAFT (St. Johanner Str. 46/48, 66111 Saarbrücken) persönlich abgegeben werden. Bitte beachten Sie, dass am 31. Januar eine persönliche Entgegennahme nur von 8:00 bis 14:00 Uhr möglich ist. Antragsformulare sind hier und online unter www.saarland.knappschaft.de verfügbar oder bei der KNAPPSCHAFT (Iris Neuhardt, Tel. 0681 40021314; iris.neuhardt@kbs.de) erhältlich.

Pressemitteilung

Systemische Therapie wird Kassenleistung

Die Systemische Therapie sieht Probleme als Resultat sozialer Beziehungen, etwa in der Familie. Bei der Behandlung werden daher auch die Bezugspersonen der Patienten involviert.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, die Systemische Therapie als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung zuzulassen. Das Psychotherapieverfahren zur Behandlung psychisch kranker Erwachsener wurde entsprechend in der Richtlinie Psychotherapie ergänzt.

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Fachtagung Sucht und Trauma am 20. Februar in Saarbrücken

Die Ärztekammer des Saarlandes und die Psychotherapeutenkammer des Saarlandes, der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der SHG-Kliniken Sonnenberg Saar-brücken und die Drogenhilfe Saar-brücken organisieren gemeinsam diese Fachtagung.

Suchtkranke Menschen, insbesondere Drogenabhängige, weisen erfah-rungsgemäß hinter ihren manifesten Suchtproblemen zusätzliche psychi-sche und psychiatrische Krankheitsbilder auf. Diese Komorbidität führt unbehandelt in aller Regel zu einer gegenseitigen Verschärfung beider Krankheitsbilder. Anfänglich versucht der suchtkranke Mensch im Sinne einer Selbstmedikation bzw. kurzfristig wirksamen Affektregula-tion durch die psychotrope Wirkung des Suchtmittels seinen psychischen Leidensdruck zu lindern.

Termin:

20. Februar 2020
9.15 bis 15.00 Uhr
Ort: Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4, 66111 Saarbrücken (Nähe Haupt-bahnhof Saarbrücken)

Kosten:

35 € Euro bzw. 15 € für Studierende bzw. Psychotherapeut*innen in Aus-bildung. Die Akkreditierung der Ver-anstaltung wurde bei der Psychothe-rapeutenkammer des Saarlandes als Fachtagung gemäß Kategorie B der Fortbildungsordnung mit 6 Fortbil-dungspunkten beantragt. Teilnahme-bescheinigungen werden am Ende der Veranstaltung von den Referenten ausgestellt.

Anmeldungen sind ab sofort mit Angabe des gewünschten Workshops und spätestens bis zum 15.01.2020 möglich. Es muss aufgrund der Räumlichkeiten eine Teilnehmerbe-grenzung vorgenommen werden an. Die Anmeldungen werden in zeit-licher Reihenfolge berücksichtigt. Verbindliche Anmeldebestätigungen werden nach Überweisung des Teilnahmebetrages umgehend ausgestellt.

Anmeldung:

Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH, Abteilung Psychosoziale Beratung, Saargemünder Str. 76
66119 Saarbrücken, Tel. 06 81 – 98 54 10, Fax 06 81 – 85 46 70, E-Mail: info@drogenberatung-saar.de, www.drogenberatung-saar.de

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Digital-Kompass – Treffpunkt für alle Fragen rund ums Internet und Co.

Der Digital-Kompass stellt kostenfreie Angebote für Senioren rund um Internet und Co. bereit. Derzeit entstehen deutschlandweit 75 Standorte, an denen Internetlotsen ältere Menschen dabei unterstützen, digitale Angebote selber auszuprobieren. Der Digital-Kompass ist ein Treffpunkt für persönlichen Austausch, für Schulungen vor Ort und online und um Materialien zu erhalten. Der Digital-Kompass ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Deutschland sicher im Netz e.V. in Partnerschaft mit der Verbraucher Initiative mit Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.