Rückblick KISS-Seminar Erfolgreich am Telefon

Wie höre ich aktiv zu? Wie wird mein Gespräch erfolgreich beim Erstkontakt mit Interessenten für meine Selbsthilfegruppe? Diese Themen wurden in einem spannenden Seminar mit der Kommunikationstrainerin Doris Bogendörfer praxisnah vermittelt. Der Workshop bot den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, theoretische und praktische Einblicke in die zielgerichtete Kommunikation und Gesprächsführung im Telefonkontakt zu gewinnen. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an AnsprechpartnerInnen von Selbsthilfegruppen, die mehr über die Bedeutung und Wirkung des telefonischen Kontakts erfahren wollten.

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Rückblick KISS-Workshop Projekte planen – Arbeitspakete erstellen

Selbsthilfe in Bewegung – Fortbildungsreihe der KISS

Der Workshop bot den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Kenntnisse im Projektmanagement zu erlangen bzw. diese zu erweitern. Sie lernten Phasen eines Projektplanungsprozesses kennen und konnten diese anhand eigener mitgebrachter Projektideen konkret umsetzen. Referent Ulrich Reutler, Diplom-Kaufmann und zertifizierter Projektmanager, vermittelte die Inhalte sehr praxisnah, so dass das erworbene Wissen in praktischen Übungen gleich angewandt werden konnte.

Mobilität im ländlichen Raum

Die KISS will einen „Mitfahrerbankatlas“ erstellen
Als Alternative und/oder Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr sind in den verschiedenen Landkreisen des Saarlandes in den letzten beiden Jahren Mitfahrerbänke entstanden.

Wie viele dieser Bänke es gibt und wo genau sie stehen, das recherchiert jetzt die KISS –Kontakt- und Informationsstelle im Saarland. Unter der URL www.treffpunkt-mitfahrerbank.de soll bis Ende des Jahres eine Landkarte entstehen, die alle Standorte von Mitfahrerbänken im Saarland verzeichnet und sie auf einen Blick sichtbar macht.

So kann die saarländische Bevölkerung gleich sehen, wie weit die einzelnen Standorte auseinander sind und mit welcher Bank man wohin gelangen kann. Der saarländische „Mitfahrerbankatlas“ ist gleichzeitig gekoppelt mit einer Online-Mitfahrzentrale, die dazu dient, sich gezielt für Fahrten zu verabreden und sich zum Beispiel auf einer Mitfahrerbank zu treffen.

Um das Projekt zeitnah umsetzen zu können, bittet die KISS alle saarländischen Gemeinden, die Mitfahrerbänke aufgestellt haben, um Rückmeldung und Angabe der genauen Standorte. Das Projekt wird unterstützt vom saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit Frauen und Familie.

Nähere Informationen: KISS, Stephanie Kratz, Tel. (0176) 34627664, mitfahrerbank@gmx.de oder Beate Ufer, Tel. (0681) 9602130, kontakt@selbsthilfe-saar.de.red./eck

Onko-Lotsen: Helfende Hand gegen Krebs

PIKKO-Projekt geht in aktive Phase  – Patienten können sich melden.

Weil Wissen stärkt: Das saarländische Onkologie-Projekt PIKKO startet in die aktive Phase. Ab November wird jedem Teilnehmer der „Interventionsgruppe“ eine Onko-Lotsin zur Seite gestellt. Sie unterstützt die Betroffenen und begleitet sie durch alle Stationen ihrer Krebserkrankung.

Vier Module stehen Patienten und Ärzten im Rahmen von PIKKO zur Verfügung. Ab 1. November bis Ende Oktober 2019 ist es möglich, sich für die Teilnahme an dem Programm einzuschreiben.

Infrage für eine Teilnahme kommen Menschen zwischen 18 und 90 Jahren, die eine Krebsdiagnose bekommen haben und bei IKK Südwest, Techniker Krankenkasse oder Knappschaft versichert sind. Ziel des Projektes ist eine Verbesserung der bestehenden Versorgung, insbesondere im Hinblick auf die aktive Einbindung und Partizipation von Patienten. Seit dem Start im August 2017 wurden zahlreiche saarländische Krebspatienten zu ihrer Versorgungssituation befragt und acht Onko-Lotsinnen ausgebildet. In der nächsten Projektphase erhalten Betroffene nun aktive und schnelle informelle und psychosoziale Unterstützung.

„Wir sind sehr froh, dass wir dieses Angebot hier im Saarland aufbauen können. Insbesondere die Saarländische Krebsgesellschaft, die dieser Tage ihr sechzigjähriges Bestehen feiert, erhält so ein weiteres starkes Instrument im Kampf gegen den Krebs“, erklärt Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest.

„Mit PIKKO schaffen wir erstmals einen integrierten Beratungs-und Informationspfad, der Krebspatienten durch die medizinische Behandlung begleitet, informiert und unterstützt.“

Um bestehende Informations- und Versorgungslücken zu schließen, stehen den Projektteilnehmern vier Module zur Verfügung: Die Onko-Lotsin – zentraler Kern des Projekts –, eine speziell ausgebildete medizinische Fachkraft, die den Patienten durch die Therapie begleitet, eine spezialisierte onkologische Beratung (SOB), die unmittelbare Hilfe insbesondere bei psychosozialen Belangen garantiert, die onkologische Wissensdatenbank „Mein PIKKO“, die Patienten einen autonomen Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen zur Erkrankung ermöglicht, sowie das Onko-Experten-Fon, das sich an die behandelnden Ärzte richtet.

„Wir möchten den an Krebs erkrankten Versicherten in der Region in allen Belangen hilfreich zur Seite stehen und wünschen uns, dass PIKKO nach der dreijährigen Projektphase im Saarland im gesamten Bundesgebiet als Ergänzung zur bestehenden Regelversorgung etabliert wird“, definiert Dr. Lutz Hager, Geschäftsführer der IKK Südwest., die langfristigen Ziele der Initiative.

Das Projekt PIKKO, getragen von der IKK Südwest, dem saarländischen Gesundheitsministerium sowie weiteren Partnern, wird vom Innovationsfonds mit 3,6 Millionen Euro gefördert. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der IKK Südwest. Eine Einschreibung in die Interventionsgruppe ist über einen teilnehmenden Hausarzt, Facharzt oder Klinik möglich.

Zimmer der Beratung am Campus der HTW eröffnet

Am 23. Oktober 2018 hat Prof. Dr. Andy Junker, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationalisierung, das Zimmer der Beratung im Haus des Wissens am Campus Alt-Saarbrücken der htw saar eröffnet.

Mit dem Zimmer der Beratung möchte die htw saar ihren externen Partnern im Beratungsnetzwerk die Möglichkeit geben, Studierenden direkt und vor Ort mit Beratungskompetenz und praktischem Rat zur Seite zu stehen.

Die Einrichtung eines Zimmers für externe Beratungsangebote ist Teil der Maßnahmen zur Steigerung der Beratungsqualität an der htw saar. Gerade durch die wachsende Diversität der Studierenden steigt der Bedarf nach individueller Unterstützung. Ziel ist die ergebnisoffene, individuelle Beratung in allen das Studium betreffenden Lebenslagen, um den Studierenden Bildungsperspektiven aufzuzeigen und neue zu eröffnen.

Durch das Zimmer der Beratung werden die Kontakte der Beratungsstellen an der htw saar zu und unter den Partnern des Beratungsnetzwerks der htw saar intensiviert sowie die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme für Studierende minimiert.

Externe Beratungsinstitutionen, die das Zimmer der Beratung nutzen möchten, können sich per E-Mail an Monika Welsch (monika.welsch@htwsaar.de) wenden. Sie koordiniert neben der Studienverlaufsberatung das Zimmer der Beratung für Netzwerkpartner. Es werden halbtägliche Beratungskorridore vergeben. Ein Arbeitsplatz mit WLAN-Zugang und eine Besprechungsnische stehen zur Verfügung.

Studierende mit einem Beratungswunsch wenden sich direkt an die entsprechende Beratungsinstitution. Eine Übersicht der vertretenen Beratungsinstitutionen wird mit Beratungszeiträumen ab November 2018 auf der Website des Zimmers der Beratung veröffentlicht.

Das Zimmer der Beratung befindet sich am Campus Alt-Saarbrücken im Haus des Wissens (Gebäude 11) in Raum 11.02.06.

 

Hintergrund

Die Einrichtung des Zimmers der Beratung wird im Rahmen des BMBF- und ESF-geförderten Projektvorhabens „Vom Hörsaal zum Handwerk II, Saarland“ unterstützt. Federführender Projektpartner ist die Handwerkskammer des Saarlandes. Eine weitere Maßnahme des Projekts ist die seit 2018 angebotene überfachliche Studienverlaufsberatung an der htw saar. Studierende sollen durch gezielte Ansprache für Krisensituationen im Studienverlauf sensibilisiert und ergebnisoffen beraten werden. Hierzu dient auch die stärkere Vernetzung mit Beratungsinstitutionen und -instanzen an der htw saar und extern.

Erneuter Teilnahmerekord beim Freundschaftslauf gegen Depression

Bei der zehnten Auflage des Freundschaftslaufes gegen Depression wurde erneut der Teilnahmerekord gebrochen. Mehr als 340 LäuferInnen gingen bei wunderschönem Herbstwetter an den Start.  Im Vorjahr waren es rund 280 TeilnehmerInnen.

Den Pokal für die größte Gruppe gewann die Adipositas Selbsthilfegruppe Winterberg mit 116 TeilnehmerInnen. Gefolgt von 75 TeilnehmerInnen des Judoclubs Folsterhöhe.

Fotogalerie 10. Lauf gegen Depression

Wochenspiegel Fotogalerie Lauf gegen Depression

 

In diesem Jahr gab es wieder den Stundenlauf: Die Teilnehmenden liefen 15, 30 oder 60 Minuten. Anhand der Streckenmarkierungen sahen sie, welche Distanz sie in der vorgegeben Zeit zurückgelegt hatten. Beim zehnten Lauf gegen Depression konnten alle, die sich bewegen wollen, an den Start gehen. Laufen, schnelles Gehen, Spazieren oder Rollen – alles war möglich. Obwohl der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund steht, war der Stundenlauf auch für Profiläufer interessant, die ihre Fitness testen wollten. 

Mit dem Freundschaftslauf will das Bündnis auf die Situation von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen aufmerksam machen und für ein faires Miteinander werben. Die Aktion soll aber auch hervorheben, dass Bewegung in der Gruppe einen wichtigen Beitrag zu besserem psychischem Wohlbefinden, insbesondere für depressiv Erkrankte, leisten kann. Sportliche Betätigung hat viele positive Effekte auf den Verlauf der Erkrankung und auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Das Miteinander, die Bewegung und die Freude am gemeinsamen Erleben standen damit auch in diesem Jahr bei der zehnten Auflage des Freundschaftslaufes gegen Depression im Vordergrund – Elemente, die das Wohlbefinden fördern und helfen, im körperlichen und seelischen Gleichgewicht zu bleiben.

Notfalldose: alle wichtigen Informationen für Rettungskräfte im Kühlschrank

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung, usw. Nur ist es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden.

Die Lösung steht im Kühlschrank
Ihre Notfalldaten kommen in die Notfalldose und werden in die KühlschrankTÜR gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden!

 

Video: Vorstellung Notfallbox Deutsche Rheumaliga Saar e.V.

Mehr als zwei Millionen Männer und Frauen über 80 wohnen in Deutschland allein.
Ein Heim ist für sie noch keine Lösung. Die eigene Wohnung bedeutet Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit. Senioren sind in Deutschland heute so fit wie noch nie in der Geschichte.

 

Deutsche Rheumaliga Saar e.V. stellt  Notfall-Dose mit Ihrer Unterstützung zur Verfügung

Wahr ist aber auch, dass Senioren über 70 im Schnitt rund 17 Stunden am Tag allein sind. Äußerst schlechte Bedingungen in einem Notfall. Deshalb möchte  die Deutsche Rheumaliga Saar e.V. all diesen Betroffenen eine Notfall-Dose mit Ihrer Unterstützung zur Verfügung stellen. Der Preis pro Dose beträgt 2 Euro. Sie teilen der Deutschen Rheuma-Liga-Saar e.V., wie viele Dosen Sie zur Verteilung spenden.
Die Deutsche Rheuma-Liga-Saar e.V. organisiert alles weitere und besucht Ärzte, Rettungsdienste, Sozialdienste, Pflegedienste, Bürgerämter, und alle, die mit Senioren zu tun haben und ihnen Hilfestellung leisten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Hans Joachim Lei, Tel. 0170 7093745, Projektleiter
Thomas Kiefer Tel. 0681/ 33271, Geschäftsführer Deutsche Rheuma-Liga-Saar e.V.

 

Weitere Informationen zur Notfalldose unter

https://www.rheuma-liga-saar.de/index.php?id=2362

 

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