Erneuter Teilnahmerekord beim Freundschaftslauf gegen Depression

Bei der zehnten Auflage des Freundschaftslaufes gegen Depression wurde erneut der Teilnahmerekord gebrochen. Mehr als 340 LäuferInnen gingen bei wunderschönem Herbstwetter an den Start.  Im Vorjahr waren es rund 280 TeilnehmerInnen.

Den Pokal für die größte Gruppe gewann die Adipositas Selbsthilfegruppe Winterberg mit 116 TeilnehmerInnen. Gefolgt von 75 TeilnehmerInnen des Judoclubs Folsterhöhe.

Fotogalerie 10. Lauf gegen Depression

Wochenspiegel Fotogalerie Lauf gegen Depression

 

In diesem Jahr gab es wieder den Stundenlauf: Die Teilnehmenden liefen 15, 30 oder 60 Minuten. Anhand der Streckenmarkierungen sahen sie, welche Distanz sie in der vorgegeben Zeit zurückgelegt hatten. Beim zehnten Lauf gegen Depression konnten alle, die sich bewegen wollen, an den Start gehen. Laufen, schnelles Gehen, Spazieren oder Rollen – alles war möglich. Obwohl der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund steht, war der Stundenlauf auch für Profiläufer interessant, die ihre Fitness testen wollten. 

Mit dem Freundschaftslauf will das Bündnis auf die Situation von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen aufmerksam machen und für ein faires Miteinander werben. Die Aktion soll aber auch hervorheben, dass Bewegung in der Gruppe einen wichtigen Beitrag zu besserem psychischem Wohlbefinden, insbesondere für depressiv Erkrankte, leisten kann. Sportliche Betätigung hat viele positive Effekte auf den Verlauf der Erkrankung und auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Das Miteinander, die Bewegung und die Freude am gemeinsamen Erleben standen damit auch in diesem Jahr bei der zehnten Auflage des Freundschaftslaufes gegen Depression im Vordergrund – Elemente, die das Wohlbefinden fördern und helfen, im körperlichen und seelischen Gleichgewicht zu bleiben.

Notfalldose: alle wichtigen Informationen für Rettungskräfte im Kühlschrank

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung, usw. Nur ist es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden.

Die Lösung steht im Kühlschrank
Ihre Notfalldaten kommen in die Notfalldose und werden in die KühlschrankTÜR gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden!

 

Video: Vorstellung Notfallbox Deutsche Rheumaliga Saar e.V.

Mehr als zwei Millionen Männer und Frauen über 80 wohnen in Deutschland allein.
Ein Heim ist für sie noch keine Lösung. Die eigene Wohnung bedeutet Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit. Senioren sind in Deutschland heute so fit wie noch nie in der Geschichte.

 

Deutsche Rheumaliga Saar e.V. stellt  Notfall-Dose mit Ihrer Unterstützung zur Verfügung

Wahr ist aber auch, dass Senioren über 70 im Schnitt rund 17 Stunden am Tag allein sind. Äußerst schlechte Bedingungen in einem Notfall. Deshalb möchte  die Deutsche Rheumaliga Saar e.V. all diesen Betroffenen eine Notfall-Dose mit Ihrer Unterstützung zur Verfügung stellen. Der Preis pro Dose beträgt 2 Euro. Sie teilen der Deutschen Rheuma-Liga-Saar e.V., wie viele Dosen Sie zur Verteilung spenden.
Die Deutsche Rheuma-Liga-Saar e.V. organisiert alles weitere und besucht Ärzte, Rettungsdienste, Sozialdienste, Pflegedienste, Bürgerämter, und alle, die mit Senioren zu tun haben und ihnen Hilfestellung leisten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Hans Joachim Lei, Tel. 0170 7093745, Projektleiter
Thomas Kiefer Tel. 0681/ 33271, Geschäftsführer Deutsche Rheuma-Liga-Saar e.V.

 

Weitere Informationen zur Notfalldose unter

https://www.rheuma-liga-saar.de/index.php?id=2362

 

Selbsthilfeführer St. Wendel

Hier finden Sie den Selbsthilfeführer im PDF Format:

https://www.landkreis-st-wendel.de/fileadmin/user_upload/2_Leben_Soziales_Gesundheit/Gesundheit/Selbsthilfefuehrer_18_19.pdf

 

Der Psychosoziale Dienst des Gesundheitsamtes hat in Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen des Landkreises St. Wendel eine neue Auflage des kostenlosen Selbsthilfeführers herausgebracht.

Der Selbsthilfeführer des Landkreises St. Wendel gibt einen Überblick über alle Selbsthilfegruppen im Kreis. Die Broschüre liefert Informationen zu der jeweiligen Selbsthilfegruppe, zur Kontaktadresse mit Telefonnummer sowie zum Treffpunkt mit Angabe der Uhrzeit. Der Selbsthilfeführer ist ein Nachschlagewerk für alle Betroffenen und deren Angehörige. Er ist zudem unerlässlich für die tägliche Arbeit von Gruppen, Institutionen und Fachleuten aus dem gesundheitlichen und sozialen Sektor.

Erhältlich ist die neue Broschüre beim Gesundheitsamt sowie unter www.landkreis-st-wendel.de. Kontakt: Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel, Werschweilerstraße 40, Iris Becker, Tel. (06851) 801-5321, i.becker@lkwnd.de.

Eine Kampagne für mehr Herzsicherheit in Sulzbach

Unter dem Motto “Wir machen Sulzbach herzsicher!” setzt sich der Arbeitskreis Gesundheit Sulzbach, für eine Versorgung mit öffentlichen Defibrillatoren in Sulzbach ein. Mit einer Spende in Höhe von 1500 € soll der erste öffentliche Defibrillator angeschafft und installiert werden.
Der Arbeitskreis Gesundheit ist ein Zusammenschluss von Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und Einzelpersonen. Er macht sich seit mehr als 25 Jahren für die Gesundheit in und um Sulzbach stark.

Unter diesem Link können Sie die Aktion mit einer Spende unterstützen

https://meine-vvb.viele-schaffen-mehr.de/herzsicherheit-in-sulzbach

Zahl der Burnout-Betroffenen hat drastisch zugenommen

Immer mehr Menschen fühlen sich völlig erschöpft und ausgebrannt. Das hat jetzt eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Workaholics am 5. Juli ergeben. Demnach diagnostizierten Ärzte 2016 bei rund 26 000 Versicherten ein Burnout-Syndrom – ein drastischer Anstieg von rund 134 Prozent gegenüber dem Jahr 2006. Besonders betroffen sind die 45- bis 59-Jährigen: In dieser Altersgruppe gab es nicht nur die meisten Burnout-Fälle, sondern auch einen überdurchschnittlichen Anstieg von 2006 auf 2016 von insgesamt mehr als 150 Prozent, bei den Männern sogar um weit mehr als das Dreifache.

Die Gründe dafür sind vielfältig. „Unter anderem können chronischer Stress sowie Überbelastung in Beruf und Privatleben, aber auch Arbeitssucht zu einem Burnout-Syndrom führen“, erläutert Heiko Raber vom KKH-Serviceteam in Neunkirchen. Und nicht nur das: „Dieser Risikozustand kann unter anderem Schlafstörungen und Angstzustände verursachen und schließlich in eine Depression münden.“

Der erste, aber auch der schwierigste Schritt für Betroffene ist, überhaupt zu erkennen, dass Dauerstress und Arbeitssucht krank machen können. Alarmierendes Erkennungszeichen: völlige Erschöpfung. Aufstehen, Duschen, Kaffee kochen – all das, was sonst selbstverständlich zum Alltag gehört, wird immer mehr zur unüberwindbaren Kraftanstrengung. Wer einen Hausarzt hat, dem er vertraut, sollte das Thema so früh wie möglich ansprechen – am besten schon, wenn die ersten Symptome wie Schlafstörungen auftreten. In schweren Fällen sollten Betroffene unbedingt die Hilfe eines Therapeuten in Betracht ziehen.

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