Selbsthilfeführer St. Wendel

Hier finden Sie den Selbsthilfeführer im PDF Format:

https://www.landkreis-st-wendel.de/fileadmin/user_upload/2_Leben_Soziales_Gesundheit/Gesundheit/Selbsthilfefuehrer_18_19.pdf

 

Der Psychosoziale Dienst des Gesundheitsamtes hat in Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen des Landkreises St. Wendel eine neue Auflage des kostenlosen Selbsthilfeführers herausgebracht.

Der Selbsthilfeführer des Landkreises St. Wendel gibt einen Überblick über alle Selbsthilfegruppen im Kreis. Die Broschüre liefert Informationen zu der jeweiligen Selbsthilfegruppe, zur Kontaktadresse mit Telefonnummer sowie zum Treffpunkt mit Angabe der Uhrzeit. Der Selbsthilfeführer ist ein Nachschlagewerk für alle Betroffenen und deren Angehörige. Er ist zudem unerlässlich für die tägliche Arbeit von Gruppen, Institutionen und Fachleuten aus dem gesundheitlichen und sozialen Sektor.

Erhältlich ist die neue Broschüre beim Gesundheitsamt sowie unter www.landkreis-st-wendel.de. Kontakt: Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel, Werschweilerstraße 40, Iris Becker, Tel. (06851) 801-5321, i.becker@lkwnd.de.

Eine Kampagne für mehr Herzsicherheit in Sulzbach

Unter dem Motto „Wir machen Sulzbach herzsicher!“ setzt sich der Arbeitskreis Gesundheit Sulzbach, für eine Versorgung mit öffentlichen Defibrillatoren in Sulzbach ein. Mit einer Spende in Höhe von 1500 € soll der erste öffentliche Defibrillator angeschafft und installiert werden.
Der Arbeitskreis Gesundheit ist ein Zusammenschluss von Institutionen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und Einzelpersonen. Er macht sich seit mehr als 25 Jahren für die Gesundheit in und um Sulzbach stark.

Unter diesem Link können Sie die Aktion mit einer Spende unterstützen

https://meine-vvb.viele-schaffen-mehr.de/herzsicherheit-in-sulzbach

Zahl der Burnout-Betroffenen hat drastisch zugenommen

Immer mehr Menschen fühlen sich völlig erschöpft und ausgebrannt. Das hat jetzt eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Workaholics am 5. Juli ergeben. Demnach diagnostizierten Ärzte 2016 bei rund 26 000 Versicherten ein Burnout-Syndrom – ein drastischer Anstieg von rund 134 Prozent gegenüber dem Jahr 2006. Besonders betroffen sind die 45- bis 59-Jährigen: In dieser Altersgruppe gab es nicht nur die meisten Burnout-Fälle, sondern auch einen überdurchschnittlichen Anstieg von 2006 auf 2016 von insgesamt mehr als 150 Prozent, bei den Männern sogar um weit mehr als das Dreifache.

Die Gründe dafür sind vielfältig. „Unter anderem können chronischer Stress sowie Überbelastung in Beruf und Privatleben, aber auch Arbeitssucht zu einem Burnout-Syndrom führen“, erläutert Heiko Raber vom KKH-Serviceteam in Neunkirchen. Und nicht nur das: „Dieser Risikozustand kann unter anderem Schlafstörungen und Angstzustände verursachen und schließlich in eine Depression münden.“

Der erste, aber auch der schwierigste Schritt für Betroffene ist, überhaupt zu erkennen, dass Dauerstress und Arbeitssucht krank machen können. Alarmierendes Erkennungszeichen: völlige Erschöpfung. Aufstehen, Duschen, Kaffee kochen – all das, was sonst selbstverständlich zum Alltag gehört, wird immer mehr zur unüberwindbaren Kraftanstrengung. Wer einen Hausarzt hat, dem er vertraut, sollte das Thema so früh wie möglich ansprechen – am besten schon, wenn die ersten Symptome wie Schlafstörungen auftreten. In schweren Fällen sollten Betroffene unbedingt die Hilfe eines Therapeuten in Betracht ziehen.

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