Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS) lädt in Kooperation mit PRO RETINA Deutschland e.V., dem Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland e.V. (BSV) und der AOK herzlich zum fünften Filmabend ein.
Der Abend dreht sich um das Thema „Leben mit Seheinschränkungen“.
Gezeigt wird der Film „Mein Blind Date mit dem Leben“, in dem ein ehrgeiziger junger Mann sich darum bemüht, seinen Traum wahr werden zu lassen und trotz seiner starken Sehbehinderung eine Anstellung in einem Münchner Luxushotel zu finden.
Im Anschluss an den Film laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein.
Datum: Samstag, 25. April 2026 Beginn: 16:20 Uhr
ab 16:20 Uhr Beratung und Information durch BSV und PRO RETINA,
ab 17:00 Uhr Beginn der Filmvorführung,
ab 19:00 Uhr moderierte Gesprächsrunde zum Thema
Ort: Kino Achteinhalb, Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken Eintritt: frei
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung, per E-Mail an filmabend.kiss@outlook.de oder telefonisch unter der Nummer 0681-9602130.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Dieser Filmabend wird gefördert durch die AOK – Die Gesundheitskasse. Herzlichen Dank
Zu einem Informationsabend mit Gedankenaustausch zum Thema: „Angehörige und Betroffene einer Depression“, lädt das Mehrgenerationenhaus in Merzig gemeinsam mit Peter Brill, Am Seffersbach 5, Interessierte, am Donnerstag, 26.03.2026 von 17.30 – 19.00 Uhr, in den Treffpunk im Erdgeschoss ein. Bärbel Kramb möchte mit ihrem Impulsvortrag Einblicke in das Thema Depression mit einem Buch geben, was aus der Sicht eines Betroffenen speziell für Angehörige geschrieben wurde. Das Buch „Mit dem schwarzen Hund leben“, zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie sich der Alltag für Menschen mit Depression und deren Angehörige anfühlt. Es soll anregen Ideen für den Umgang miteinander zu entwickeln. Herr Peter Brill, Leiter einer Merziger Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen, stellt seine persönlichen Erfahrungen vor. Hierbei orientiert er sich an seinem Konzept KOMPASS, dessen Wurzeln von Kraft, Ordnung, Menschen, Positivem, Anker, Sinn und Selbst, Wege zur Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstschutzes aufzeigen. Aus unterschiedlichen Blickrichtungen werden die Rollen von Angehörigen und Betroffenen einer Depression dargestellt. Die Zusammenarbeit mit der KISS wird für die Selbsthilfearbeit im Landkreis Merzig-Wadern vorgestellt.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch und für Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis 24.03.2026 wird gebeten. Tel.-Nr.: 06861- 93290 oder per E-Mail: mgh.kd-saar@sos-kinderdorf.de
Hochsensibilität – Licht und Schatten eines Persönlichkeitsmerkmals
Vortrag von Dieter Finkler
Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass nach Angaben der Fachliteratur bis zu 20 % der gesamten Bevölkerung weltweit betrifft. Demnach wäre jeder Fünfte hochsensibel, und viele Betroffene haben keine Ahnung davon, dass sie hochsensibel sind.
Mir ging es sehr lange Zeit so: nur durch Zufall und lediglich im Rahmen meines Engagements in Sachen Selbsthilfe habe ich erfahren, dass ich auch hochsensibel bin. Den Begriff Hochsensibel hatte ich bis dahin schon oft gehört, fühlte mich aber nie angesprochen, aber nur weil ich gar nicht wusste, was eigentlich damit gemeint ist. Als ich dann aber mit dem Thema konfrontiert wurde und erfahren habe, was mit dem Begriff Hochsensibilität eigentlich gemeint ist, wurde mir sofort klar, dass ich betroffen bin und ebenso, wie sich dieses Persönlichkeitsmerkmal in meinem Leben auswirkt.
Wenn wirklich 20 % aller Menschen hochsensibel sind und dann jeder fünfte betroffen ist, dann ist entweder die Möglichkeit selbst betroffen zu sein sehr hoch oder alternativ auch die Möglichkeit, dass es innerhalb der eigenen Familie, der Freunde, der Kollegen, der Nachbarn, der Vereinsmitglieder und natürlich auch in Selbsthilfegruppen und generell in allen sozialen Verbänden und damit eben in jedem Bekanntenkreis auch Hochsensible gibt.
Mit einem Vortrag zu diesem Thema ist es mir ein Anliegen auf das Phänomen Hochsensibilität aufmerksam zu machen und sowohl auf die schönen Facetten als auch auf die damit verbundenen Schattenseiten aufmerksam zu machen, denn mit einer gewissen Berechtigung wird Hochsensibilität gelegentlich als „Segen und Fluch gleichzeitig“ bezeichnet.
Vor- und Nachteile können jeweils sehr heftig ausfallen.
Hochsensible werden eventuell als sehr stark eigenwillig wahrgenommen werden. Das Risiko auf beruflicher Ebene in Arbeitsplatzkonflikte verwickelt werden ist offensichtlich stark erhöht. Als Initiator und Mitbegründer der Selbsthilfegruppe Engagement für mehr Fairness am Arbeitsplatz ist es ein besonderes Anliegen, das psychobiologische Phänomen der Hochsensibilität im Allgemeinen aber auch speziell im Kontext zur Arbeitswelt in Rahmen dieses Vortrags aufzuzeigen.
Ziel ist es das Phänomen der Hochsensibilität aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und damit entweder das Selbstverständnis oder das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Wann? Mittwoch, 22. April 2026, ab 18 Uhr
Wo? KISS, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland
Das Universitätsklinikum des Saarlandes lädt Sie herzlich zum Informationsabend „Endometriose im Fokus – Infoabend für Betroffene“ am 4. März 2026 um 18 Uhr ein.
An diesem Abend stehen verständliche und praxisnahe Informationen rund um das Thema Endometriose sowie der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
Ort: Großer Hörsaal der Frauenklinik Gebäude 9, DG
Weitere Informationen und das Programm finden Sie im Anhang.
Saarbrücken/Merzig/Saarburg (Herausgeber-PM). Die neue, farbig illustrierte SeelenLaute 75(!) – mit Erscheinungsdatum online 02. März 2026 (Printausgabe nachfolgend) – wird überregional verteilt, verschickt und ausgelegt. Die Digitalausgabe ist weltweit gratis im Netz als PDF downloadbar.
INHALT: Editorial / „Sternenmenschen – Vom Gipfeltreffen der Außenseiter“: David Bowies Besuch bei den psychiatrieerfahrenen Künstlern von Maria Gugging 1994 (Buchtipp) / Gedenkausstellung zur NS-Psychiatrie in der Pfalz macht Station in Landau / 6. Art Brut Biënnale im Mai im niederländischen Hengelo. Als Künstler neu dabei: Armin Pangerl und Thomas Riesner. Mit Konferenz der European Outsider Art Association (Vorbericht) / Lausanne feiert: La Collection de l`Art Brut fête ses 50 ans / Bipolor na und!? (Buchhinweis) / „Humanistische Antipsychiatrie – Texte aus 45 Jahren“ (Buchvorstellung) / „Psychopharmaka? Kritischer Trialog“: Berliner Veranstaltungsreihe online & direkt / ‚VielFalter‘-Magazin für Polyphonie und Selbstbestimmung via Radio Dreyeckland / „OUTSIDER-Künstler im Porträt“: Neues Buch von Außenseiterkunst-Sammler Turhan Demirel / Aus dem Jahreskalender 2026 Selbsthilfe SeelenLaute Saar & SeelenWorte RLP / SelbsthilfeInfo / Impressum.
S e e l e n L a u t e. Die unabhängige Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit von der Saar. Kritisch, undogmatisch und für alle Interessierten. Erscheint bundesweit quartalsmäßig im Jahr, als reguläres Informationsorgan der herausgebenden Selbsthilfen SeelenWorte RLP und SeelenLaute Saar, gefördert in Rheinland-Pfalz projektbezogen im Verbund von Betriebskrankenkassen sowie in Bewerbung und Verteilung ergänzend aus Mitteln der GKV-Selbsthilfe-Gemeinschaftsförderung Saarland und des Landkreis Merzig-Wadern. Verbreitung im gesamten deutschsprachigen Lesegebiet, über Post- und Email-Verteiler auf Spendenbasis, zusammen mit der Online-Ausgabe an mehrere tausend Leser*innen. Druckauflage (mit bedarfsweisen Nachdrucken) pro Ausgabe 500 bis 1.000 Exemplare.
POSTBEZUG Printausgabe: per Post frei Haus 4er-Paket aktuelle SEELENLAUTE für Vereine, Einrichtungen, Praxen, Selbsthilfen gegen Spende/Schutzgebühr 15 €. BESTELLUNGEN Email-schriftlich (Anschrift nicht vergessen!) an sh_seelenlaute-saar@email.de, nach Überweisung aufs Kto. SH SeelenLaute, IBAN DE 56 5935 0110 1370 2137 441 bei der KSK Saarlouis. Für private Einzelpersonen Abo-Postbezug generell kostenlos (bis auf Widerruf) – unterstützende SPENDE erbeten, möglich auch in Briefmarken/Geldschein im Kuvert an SeelenLaute, Postfach 10 12 26, 66302 Völklingen. Die Zeitungsmacher danken.
Der Workshop ,,Meine Landkarte – die etwas andere Landkarte“ fand erfolgreich am Abend des 19.02.2026 in den Räumlichkeiten der KISS statt.
Die Teilnehmenden malten und gestalteten kreative und individuelle Landkarten in gemütlicher Atmosphäre mit Hilfe von kunsttherapeutischen Mitteln. Im Anschluss wurde sich über die Ergebnisse rege ausgetauscht und neue Erkenntnisse sowie auch andere Perspektiven wurden den Teilnehmenden eröffnet.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für die aktive Mitarbeit und ihr Engagement.
Weitere Veranstaltungen dieser Art sind für die Zukunft geplant.
wir freuen uns über Ihr reges Interesse an unserem angebotenen Moderationsworkshop am 14.03.2026 in Saarbrücken.
Aufgrund hoher Nachfrage sind alle freien Plätze ausgebucht.
Wir bedanken uns für die zahlreichen Anmeldungen und bieten den Personen, die keinen Platz mehr bekommen haben, gerne an, ein Handout zum besprochenen Inhalt zu übermitteln.
Bei Interesse melden Sie sich hierzu an: m.bothen@selbsthilfe-saar.de
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) bietet für Patienten und Interessierte eine Informationsreihe zum Thema Krebs in Homburg an. Von März bis November 2026 findet monatlich von 17:00 bis 19:00 Uhr (Ausnahme an Feiertagen und in der Ferienzeit sowie am 30.05.2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr) eine Informationsveranstaltung im Zentralen Hörsaalgebäude, Geb. 35 Hörsaal bzw. Seminarraum statt.
Themen, Referenten und genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer:
Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes lädt am 30.05.2026 von 10 bis ca. 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit dem Schwerpunkt Hautkrebs ein.
Programm, Ablauf, Referenten und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer: