Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland am 27. Oktober um 18 in der KISS

Warum nehmen manche Menschen Geräusche, Gerüche, Stimmungen oder die Gefühle anderer besonders intensiv wahr? Warum kann ein voller Raum schneller erschöpfen oder ein „zu viel“ an Eindrücken zu Rückzug und Überforderung führen? Vielleicht sind Sie hochsensibel. Hochsensibilität ist keine Schwäche – kann aber auch schnell überfordern und zu Erschöpfung führen.

Hochsensibilität – eine besondere Form der Wahrnehmungsverarbeitung, die viele Menschen betrifft und dennoch oft wenig bekannt ist. Hochsensibilität beschreibt eine angeborene Veranlagung, bei der Menschen Eindrücke aus ihrer Umgebung intensiver wahrnehmen als andere. Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Körpersprache oder auch eigene Gefühle werden feiner registriert und intensiver verarbeitet.

Hochsensible Menschen (Highly Sensitive Persons, HSP) denken gründlicher nach, spüren schneller, was in ihnen oder anderen vorgeht, und reagieren oft emotionaler und empathischer. Weil hochsensible Menschen vieles gleichzeitig und auch stärker wahrnehmen, werden sie schneller müde oder fühlen sich überreizt – nicht, weil sie „schwach“ wären oder sich „anstellen“, sondern weil ihr Nervensystem sehr aufmerksam arbeitet. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Feinfühligkeit eine besondere Wahrnehmung für Details, Stimmungen und zwischenmenschliche Nuancen.

Wir schauen gemeinsam darauf,

  • was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Alltag zeigen kann,
  • welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sein können,
  • warum hochsensible Menschen Reize und Emotionen häufig intensiver erleben,
  • wie Überstimulation entsteht und was im Umgang damit hilfreich sein kann,
  • und wie ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance beitragen kann.

Der Vortrag von Ingeborg Weiland, Heilpraktikerin für Psychotherapie, lädt dazu ein, Hochsensibilität besser zu verstehen – bei sich selbst, bei Angehörigen, im beruflichen Umfeld oder im Miteinander mit anderen Menschen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Gefördert durch

Grenzen verwischen – eine Ausstellung in St. Wendel, die den Blick verändert

Was ist normal? Was ist anders? Und wer entscheidet eigentlich darüber?
Manchmal ist es nur ein Vorurteil, ein flüchtiger Blick oder ein unausgesprochenes Urteil, das Menschen voneinander trennt. Die Fotoausstellung „Grenzen verwischen“ lädt dazu ein, diese Grenzen zu hinterfragen – und Menschen mit anderen Augen zu sehen.

Die Ausstellung wurde von der Künstlergruppe VIVAM konzipiert und von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und dem Saarländischen Bündnis gegen Depression umgesetzt.


Vom 19. bis 30. Oktober 2026 ist die Ausstellung in den Schaufenstern der unteren Etage der Domgalerie in St. Wendel (Luisenstraße 2–14) zu sehen. Die Bilder können von außerhalb des Gebäudes betrachtet werden.
13 Menschen. 13 Porträts.

Viele persönliche Geschichten
Was bedeutet es, anders zu sein? Und sind wir nicht alle auf unsere eigene Weise ein bisschen anders?
Auf 13 ausdrucksstarken Fotografien begegnen uns Menschen, die offen zu ihren ganz persönlichen „Macken“ stehen. Ergänzt werden die Porträts durch Zitate aus Gesprächen mit den abgebildeten Personen. Die Aussagen sind bewusst keinem Foto zugeordnet. So bleibt offen, wer eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Krisen gemacht hat – und wer nicht. Genau darin liegt die besondere Botschaft dieser Ausstellung: Man sieht einem Menschen nicht an, was er erlebt hat. Und vielleicht verbindet uns mehr, als wir denken.

Das Organisieren der Ausstellung entstand auf Initiative der regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit. Eine Projektgruppe angehender Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten entwickelte das Konzept gemeinsam mit dem Media-Art- und Design-Studenten Ruben Silver Krebs. Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, psychosozialen Krisen oder psychischen Erkrankungen wirkten ebenso mit wie Angehörige und Menschen ohne eigene Betroffenheit. Erstmals öffentlich gezeigt wurde die Ausstellung im Januar 2011.
Ihr Anliegen ist heute so wichtig wie damals: Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und dazu ermutigen, einander offen und unbefangen zu begegnen. Denn mehr Toleranz und ein wertschätzender Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen für seelische Gesundheit.

Begegnung, Information und Unterstützung
Begleitend zur Ausstellung stellen Mitarbeitende des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies und von DPS SAARWORK ihre Angebote in den Räumen der ehemaligen Drogerie vor. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in unterschiedliche Unterstützungs- und Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.

Die Termine im Überblick:
•
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 13:30–15:00 Uhr Café Jonas des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies
•
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 14:00–18:00 Uhr DPS SAARWORK GmbH – Einblicke in Angebote zur Förderung der persönlichen Entwicklung und beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind.
•
Montag, 26. Oktober 2026, 10:00–12:00 Uhr Fachdienst Begleitetes Wohnen in Gastfamilien des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – für Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.
•
Dienstag, 27. Oktober 2026, 13:00–14:30 Uhr Arbeitstrainingsplatz (ATP) des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.
Ein Besuch, der etwas bewegen kann
„Grenzen verwischen“ ist mehr als eine Fotoausstellung. Sie ist eine Einladung, innezuhalten, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und Menschen jenseits von Schubladen und Vorurteilen zu begegnen.
Schauen Sie hin. Lassen Sie die Bilder und Zitate auf sich wirken. Vielleicht entdecken Sie dabei nicht nur etwas über andere Menschen, sondern auch über sich selbst.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und die Arbeit der beteiligten sozialen Träger kennenzulernen.
Ausstellung „Grenzen verwischen“ 19.–30. Oktober 2026 | Domgalerie St. Wendel, Luisenstraße 2–14 Kostenfrei und auch von außen zugänglich.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – Was kann man selbst tun?: Arzt-Patienten-Gespräch am 26. Oktober in der KISS

Der Landesverband Saarland der DCCV e.V. lädt Sie herzlich ein zum Arzt-Patienten-Gespräch in Saarbrücken.

Es erwarten Sie spannende Themen zu neuen Entwicklungen rund um chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): CED – Was kann ich selbst tun sowie Informationen aus der DCCV.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch mit dem Team des Landesverband sowie Herrn Dr. med. Mohl als Referent.

Zuständig
Landesverband Saarland

Veranstaltungsstätte
KISS, Kontakt- und Informationsstelle
Raum 2/3
Futterstraße 27
66111 Saarbrücken

Weitere Informationen
Anmeldung bis zu 23.10.206 unter: LV.SL@dccv.de

Kino in St. Wendel: „MARIANNENGRABEN“ – am 28. Oktober mit freiem Eintritt!

Manchmal sind es die Geschichten auf der Leinwand, die uns berühren, bewegen und zum Nachdenken anregen. Mit dem Film „Mariannengraben“ erwartet euch ein besonderes Kinoerlebnis, das zugleich ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt rückt: psychische Erkrankungen


Die Vorführung wurde im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit initiiert. Ziel ist es, auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, für die Lebensrealitäten betroffener Menschen zu sensibilisieren und den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern. Denn seelische Gesundheit geht uns alle an!


In Zusammenarbeit mit dem Kino St. Wendel laden wir euch herzlich ein:
Mittwoch, 28. Oktober 2026 Beginn: 17:00 Uhr Eintritt frei
für alle Besucherinnen und Besucher!
Das Besondere: Für die Vorstellung am 28. Oktober übernimmt DPS Saarwork die Kosten, sodass alle Gäste den Film kostenlos genießen können. Dafür sagen wir von Herzen Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung!

Neugierig geworden? Hier könnt ihr euch schon einmal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=S_TqFM1yqJY


Jetzt seid ihr gefragt! Macht Werbung für die Vorstellungen, erzählt Freunden, Bekannten und Familie davon und teilt diese Information fleißig. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken, Vorurteile abzubauen und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, diesen Film auf der großen Leinwand zu erleben.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und zwei besondere Kinoveranstaltungen in St. Wendel!

Veranstaltungsort: Kino St. Wendel https://stwendel.my-movie-world.de

Teilnahme an Studie über frei verfügbare KI-Chatbots bei psychischen Belastungen

an der Universität Heidelberg untersuchen wir in der COMPASS-Studie, wie frei verfügbare KI-Chatbots bei psychischen Belastungen sowie im Zusammenhang mit Psychotherapie genutzt und bewertet werden. Dafür möchten wir Menschen mit psychischen Belastungen und Selbsthilfeerfahrung aus unterschiedlichen Teilen des Saarlands erreichen.

Die Antworten sollen helfen, die Diskussion über solche Angebote um die Sicht von Menschen mit eigener Belastungs- und Behandlungserfahrung zu ergänzen. Die Online-Befragung dauert etwa 5 Minuten. Teilnehmen können alle Erwachsenen ab 18 Jahren, auch ohne KI- oder Psychotherapieerfahrung. Die Teilnahme ist freiwillig; die Angaben werden anonymisiert erhoben.


Wie sehen Sie frei verfügbare KI-Chatbots bei Themen der psychischen Gesundheit? Die Universität Heidelberg lädt zur COMPASS-Studie ein: etwa 5 Minuten, ab 18 Jahren, freiwillige Teilnahme und anonymisierte Datenerhebung. Besonders willkommen sind Menschen mit Belastungs-, Selbsthilfe- oder Therapieerfahrung. Auch ohne KI- oder Therapieerfahrung können Sie teilnehmen. Bringen Sie Ihre Sicht ein!

Link zur Teilnahme:
https://www.soscisurvey.de/compass2026/?r=kiss_saarland

Studieninformation (PDF):
https://www.soscisurvey.de/compass2026/4Studieninformation_COMPASS.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Das COMPASS-Team
Dr. Miriam Stein | Dr. Luise Pruessner | Dr. Daniel Holt
Psychologisches Institut | Universität Heidelberg
Kontakt:
miriam.stein@psychologie.uni-heidelberg.de
luise.pruessner@psychologie.uni-heidelberg.de
daniel.holt@psychologie.uni-heidelberg.de

Selbsthilfegruppentag der MEDIAN Klinik Münchwies am Samstag, dem 7. November 2026

Die MEDIAN Klinik Münchwies bietet Rehabilitation für mentale Gesundheit im Saarland mit den Schwerpunkten psychische & psychosomatische Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen, insbesondere bei Komorbiditäten im Bereich „Sucht & Psyche“ an.

Vor dem Hintergrund einer engen Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen führt die Klinik mit dem jährlichen Selbsthilfegruppentag eine professionelle und seit langem etablierte Fachveranstaltung für Selbsthilfeaktive und interessierte Menschen durch.

Die diesjährige Plenumsveranstaltung am Vormittag behandelt das Thema: „Kooperationen von Selbsthilfegruppen, Kliniken, Praxen und Kostenträgern im Gesundheitswesen – Herausforderung und Chance!?“ vor dem Hintergrund einer zunehmenden Professionalisierung der Selbsthilfe und ihrer stärkeren Einbindung in das medizinische Versorgungssystem.

Nach der Mittagspause können Sie an verschiedenen Arbeitsgruppen oder einer vertiefenden Gesprächsrunde zu dem Thema des Vormittags teilnehmen.

Parallel dazu besteht die Möglichkeit, mit einem Infotisch auf Ihre Gruppe bzw. Ihre Selbsthilfeorganisation aufmerksam zu machen. Die KISS wird auch vertreten sein.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wo?    MEDIAN Klinik Münchwies, Turmstraße 50-58, 66540 Neunkirchen/Saar

Wann?          7. November 2026 von 10:30 Uhr – ca. 16:00 Uhr

Wie?   Alle Teilnehmenden werden um Anmeldung gebeten bis spätestens 02.11.2026 via E-Mail an beate.ufer@median-kliniken.de

Weitere Informationen auch zu den Arbeitsgruppen finden Sie im Flyer der MEDIAN Klinik Münchwies.

Patienteninformationsreihe „Krebs im Dialog“ des UTS zum Thema Krebs in Homburg

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) bietet für Patienten und Interessierte eine Informationsreihe zum Thema Krebs in Homburg an. Von März bis November 2026 findet diese monatlich von 17:00 bis 19:00 Uhr statt.

Themen, Referenten und genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer:

Informationsveranstaltung zum Thema „unsichtbare Behinderungen“ am 29. Oktober 2026 in St. Wendel

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der regionalen Psychiatriekommission St. Wendel will gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern auf unsichtbare Behinderungen aufmerksam machen.

Besuchende können sich am Donnerstag, dem 29. Oktober 2026 von 11:00-15:00 Uhr auf dem Schloßplatz St. Wendel bei den Infoständen von Caritas, Saarwork, Schwesternverband, Knackpunkt, EUTB, dem Projekt „Inklusion vor Ort“ und Selbsthilfegruppen zu dem Thema informieren.

Zusätzlich freuen wir uns über die Station des Selbsthilfebusses der IKK Südwest; ein Mitarbeiter der KISS steht dort gemeinsam mit den Kolleginnen aus Trier für Gespräche und vertraulicher Beratung zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen.

Kino in St. Wendel: „MARIANNENGRABEN“ – am 28. Oktober mit freiem Eintritt!

Manchmal sind es die Geschichten auf der Leinwand, die uns berühren, bewegen und zum Nachdenken anregen. Mit dem Film „Mariannengraben“ erwartet euch ein besonderes Kinoerlebnis, das zugleich ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt rückt: psychische Erkrankungen


Die Vorführung wurde im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit initiiert. Ziel ist es, auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, für die Lebensrealitäten betroffener Menschen zu sensibilisieren und den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern. Denn seelische Gesundheit geht uns alle an!


In Zusammenarbeit mit dem Kino St. Wendel laden wir euch herzlich ein:
Mittwoch, 28. Oktober 2026 Beginn: 17:00 Uhr Eintritt frei
für alle Besucherinnen und Besucher!
Das Besondere: Für die Vorstellung am 28. Oktober übernimmt DPS Saarwork die Kosten, sodass alle Gäste den Film kostenlos genießen können. Dafür sagen wir von Herzen Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung!

Neugierig geworden? Hier könnt ihr euch schon einmal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=S_TqFM1yqJY


Jetzt seid ihr gefragt! Macht Werbung für die Vorstellungen, erzählt Freunden, Bekannten und Familie davon und teilt diese Information fleißig. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken, Vorurteile abzubauen und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, diesen Film auf der großen Leinwand zu erleben.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und zwei besondere Kinoveranstaltungen in St. Wendel!

Veranstaltungsort: Kino St. Wendel https://stwendel.my-movie-world.de

Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland am 27. Oktober um 18 in der KISS

Warum nehmen manche Menschen Geräusche, Gerüche, Stimmungen oder die Gefühle anderer besonders intensiv wahr? Warum kann ein voller Raum schneller erschöpfen oder ein „zu viel“ an Eindrücken zu Rückzug und Überforderung führen? Vielleicht sind Sie hochsensibel. Hochsensibilität ist keine Schwäche – kann aber auch schnell überfordern und zu Erschöpfung führen.

Hochsensibilität – eine besondere Form der Wahrnehmungsverarbeitung, die viele Menschen betrifft und dennoch oft wenig bekannt ist. Hochsensibilität beschreibt eine angeborene Veranlagung, bei der Menschen Eindrücke aus ihrer Umgebung intensiver wahrnehmen als andere. Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Körpersprache oder auch eigene Gefühle werden feiner registriert und intensiver verarbeitet.

Hochsensible Menschen (Highly Sensitive Persons, HSP) denken gründlicher nach, spüren schneller, was in ihnen oder anderen vorgeht, und reagieren oft emotionaler und empathischer. Weil hochsensible Menschen vieles gleichzeitig und auch stärker wahrnehmen, werden sie schneller müde oder fühlen sich überreizt – nicht, weil sie „schwach“ wären oder sich „anstellen“, sondern weil ihr Nervensystem sehr aufmerksam arbeitet. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Feinfühligkeit eine besondere Wahrnehmung für Details, Stimmungen und zwischenmenschliche Nuancen.

Wir schauen gemeinsam darauf,

  • was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Alltag zeigen kann,
  • welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sein können,
  • warum hochsensible Menschen Reize und Emotionen häufig intensiver erleben,
  • wie Überstimulation entsteht und was im Umgang damit hilfreich sein kann,
  • und wie ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance beitragen kann.

Der Vortrag von Ingeborg Weiland, Heilpraktikerin für Psychotherapie, lädt dazu ein, Hochsensibilität besser zu verstehen – bei sich selbst, bei Angehörigen, im beruflichen Umfeld oder im Miteinander mit anderen Menschen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Gefördert durch

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