Erinnerungsklänge: Konzert der Deutschen Radiophilharmonie für Demenzkranke und Angehörige – 10 Karten zu gewinnen

Ein Konzert für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleitpersonen: Musik weckt Erinnerungen – oft dort, wo Worte längst fehlen. Dieses Konzert lädt dazu ein, vertraute Klänge neu zu erleben: Von Wolfgang Amadeus Mozarts »Kleiner Nachtmusik« über Brahms’ »Ungarischen Tanz« bis zur »Morgenstimmung« von Edvard Grieg entfaltet sich ein Klangraum des Wiedererkennens. Volkslieder wie »Kein schöner Land« laden zum Mitsingen ein, der »Radetzky-Marsch« zum Mitklatschen.

Bekannte Orchestermelodien von Marc-Antoine Charpentier, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Edvard Grieg, Engelbert Humperdinck, Emil Nikolaus von Reznicek und Johann Strauß, u. a. der 1. Satz aus der »Kleinen Nachtmusik«, die »Morgenstimmung«, die Ouvertüre zu »Donna Diana« und der »Radetzky-Marsch«

Das Konzert findet am 10. Oktober um 15 Uhr statt. Es dauert ca. 45 Minuten. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Zum Ein- und Aussteigen können Sie an den Sendesaal fahren, allerdings besteht keine Parkmöglichkeit direkt am Saal. Die Autos müssen zurück zum SR-Parkplatz gefahren werden (5 min Fußweg).

Anmeldung zum Gewinnspiel


Veranstaltungen zur Woche der Seelischen Gesundheit 2026

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und das Saarländische Bündnis gegen Depression beteiligen sich auch in diesem Jahr an der Woche der Seelischen Gesundheit. Hier finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen, die im Saarland vor Ort oder online angeboten werden.

Die Woche der Seelischen Gesundheit möchte auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufrufen.

Jährlich finden über 800 Events regional vor Ort und online. Ob Vorträge, Workshops, Podcasts oder Kunstausstellungen – alle sind eingeladen, bei verschiedenen Veranstaltungsformaten und Aktionstagen die kleinen und großen Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennenzulernen.

Die Veranstaltungen der Aktionswoche richten sich an alle Generationen. Sie tragen dazu bei, Berührungsängste abzubauen und Betroffene sowie deren Angehörige einzubinden. Die Angebote wollen jeden motivieren, sich Hilfe zu suchen und vor allem Präventions- und Beratungsangebote in der Nähe kennenzulernen.


Virtueller Freundschaftslauf gegen Depression, 01. bis 20. Oktober 2026


Vererbte Traumata – Gesprächskreis, 13. Oktober, 18 Uhr in der KISS


„Ich kann nicht mehr“. Online-Veranstaltung, 15. Oktober, 11 Uhr


Online-Vortrag mit Roland Rosinus: Wege im Umgang mit Angst und Depression, 15. Oktober, 19 Uhr


Künstliche Intelligenz bei Depressionen – Online-Vortrag mit Dr. Ulrich Seidl, 19. Oktober, 19 Uhr


Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“ mit Peter Brill, 19. Oktober, 18 Uhr in Habkirchen


Jessica Krämer liest aus ihrem Buch „KAPUTT“ (Online Veranstaltung), 20. Oktober, 19 Uhr


Rock-Musical „Next to Normal – Fast Normal“, 25. Oktober, 18 Uhr in der Kulturhalle Wehrden in Völklingen


Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland, 27. Oktober, 18 Uhr in der KISS


gefördert durch

Welt-Rheuma Tag am 12. Oktober

Möchtet ihr euch rund um Rheuma informieren und andere Betroffene treffen? Dann schaut vorbei! 🙌 Zum Welt-Rheuma-Tag bieten euch unsere Verbände deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen.

Die Rheuma-Liga NRW lädt in mehreren Kliniken und Praxen zu offenen Beratungsangeboten ein. Eine gute Gelegenheit, Fragen rund um Rheuma persönlich zu besprechen und sich über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung der Rheuma-Liga Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin stehen aktuelle Entwicklungen der Forschung, wissenschaftliche Auszeichnungen und Einblicke in geförderte Forschungsprojekte.

Unter dem Motto „Rheuma gemeinsam leben – durch Bewegung, Beratung und Begegnung“ erwartet euch in Leinfelden-Echterdingen ein abwechslungsreicher Nachmittag der Rheuma-Liga Baden-Württemberg und der DVMB mit Arztvorträgen, Therapeutentipps und Austauschmöglichkeiten.

📲 Alle Termine und viele weitere spannende Veranstaltungen findet ihr auf www.rheuma-liga.de/veranstaltungen

Homburger Schmerz- und Palliativkongress am 28. November

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie alle medizinisch interessierten Fachgruppen. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen und konkrete Herausforderungen in der ambulanten und stationären Versorgung von Menschen

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Fortbildungsdiplom: 
Die Zertifizierung der Fortbildung mit 4 Fortbildungspunkten ist bei der Saarländischen Ärztekammer beantragt. Für die Teilnahmebescheinigung ist ein von der Ärztekammer ausgegebenes Barcode-Etikett mitzubringen.

Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich nur an Fachpersonal (Ärzte, Pflege, Therapeuten)

Anmeldung und weitere Informationen

Künstliche Intelligenz bei Depressionen – Online-Vortrag mit Dr. Ulrich Seidl am 19. Oktober um 19 Uhr

Anmeldung |

Im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit im Saarland laden die KISS Saarbrücken und das Saarländische Bündnis gegen Depression am 19. Oktober um 19 Uhr zu einem Online-Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz bei Depression aus psychiatrischer Sicht“ mit Dr. Ulrich Seidl ein.

Wie können Menschen mit Depressionen und Angst einen Weg aus ihrer Erkrankung finden? Und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz dabei künftig spielen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Online-Vortrag. Im Mittelpunkt steht insbesondere die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei psychischen Erkrankungen und die Frage, welche Chancen, aber auch welche Grenzen und Risiken damit verbunden sind.

KI als Gesprächspartner – Chance oder Risiko?

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Auch Menschen mit Depressionen wenden sich zunehmend an KI-Chatbots, um über ihre Erkrankung, persönliche Probleme oder Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Eine im April 2026 veröffentlichte repräsentative Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention unter 2.500 Menschen im Alter von 16 bis 39 Jahren zeigt: 35 Prozent der jüngeren Menschen mit Depression sprechen mit KI über ihre Erkrankung, zehn Prozent sogar in längeren, dialogischen Gesprächen.

Aus psychiatrischer Sicht stellt sich die Frage, welchen Beitrag Künstliche Intelligenz bei Depressionen tatsächlich leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Dr. Ulrich Seidl wird diese Entwicklungen einordnen und dabei insbesondere die Perspektive der psychiatrischen Behandlung beleuchten.

Psychische Erkrankungen verständlich vermitteln

Dr. Ulrich Seidl setzt sich dafür ein, psychiatrische und psychotherapeutische Themen verständlich und praxisnah zu vermitteln. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Geriater und langjähriger Chefarzt verfügt er über umfassende klinische und wissenschaftliche Erfahrung. Seit 2018 ist er Chefarzt an den SHG-Kliniken Sonnenberg und seit 2023 deren Ärztlicher Direktor. An mehr als 67 wissenschaftlichen Publikationen hat er mitgewirkt.

Der Vortrag soll nicht nur über die Möglichkeiten und Grenzen von KI informieren, sondern auch Mut machen, sich bei psychischen Beschwerden Unterstützung zu suchen. Depression ist keine persönliche Schwäche, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der professionelle Hilfe wichtig sein kann. Frühzeitig Unterstützung anzunehmen, kann dabei ein entscheidender Schritt sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich über Depression und den zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz im Bereich psychischer Gesundheit informieren möchten.

Anmeldung zum Online-Vortrag: „Künstliche Intelligenz bei Depression aus psychiatrischer Sicht“
Referent: Dr. Ulrich Seidl
Datum: Montag, 19. Oktober 2026
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: KISS und Bündnis gegen Depression
im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Die Teilnahme ist kostenlos.

gefördert durch

Filmreihe der KISS zum Thema „Selbsthilfe und seelische Gesundheit“ am 10.10.2026 in Neunkirchen

Der letzte Film dieses Jahres aus der Filmreihe der KISS wird zum Thema „Selbsthilfe und seelische Gesundheit“ am Beispiel einer Bipolargruppe im Cinetower Neunkirchen am 10.10.2026 ab 14 Uhr im bekannten Format stattfinden.

Der Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=x-pAQaISzro

Die Vorführung findet in Kooperation mit der Psychiatrie-Kommission im Landkreis Neunkirchen im Rahmen der Informationsveranstaltung zum Tag der seelischen Gesundheit von 10 – 13:30 Uhr auf dem Stummplatz statt.

Die Filmvorführung wird finanziell gefördert durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Vielen Dank!

Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldungen können ab sofort über die KISS getätigt werden oder über folgenden Link: https://www.eveeno.com/246606208

Das Plakat zur Filmveranstaltung finden Sie hier:

Infoabend in Neunkirchen am 27. Oktober: Schmerzen bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen

Am 27. Oktober lädt die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma Liga Neunkirchen in die Familienbildungsstätte ein (Wellesweiler Straße 100, ehemalige Postverwaltung). Beginn ist um 17 Uhr, Ende ca. 19 Uhr. Parkplätze sind vorhanden. Die NVG fährt auch bis Haltestelle Güterbahnhof. Das Thema des Abends lautet „Schmerztherapie bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen“.

An diesem Abend wird der erfahrener Schmerztherapeut aus Saarlouis, Dr. med. Patric Bialas, vor Ort sein. Er wird uns Informationen über den Umgang mit Schmerzen bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen geben. Außerdem steht er für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die Rheumaliga wird über ihr Angebot von Wassergymnastik informieren.

Um Anmeldung unter Tel. (01 77) 4 80 72 57 wird gebeten. 

Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“ mit Peter Brill am 19. Oktober in Habkirchen

Peter Brill, geboren 1953, durchlebte in den Jahren 2004-2011 mehrere verschiedenartige Phasen der Depression. Im Glauben gestärkt und durch die lösungsorientierten Therapien in der stationären und ambulanten Behandlung entwickelte er ein Konzept zum Eigenschutz. Hierbei kamen ihm die Begleitung in der Familie, die Fürsorge auf der Arbeitsstelle und die Hilfe von vielen Menschen zu Gute.

Nach der Genesung engagierte sich der Autor in der Gesundheitsförderung. Nach seinem Selbsthilfekonzept KOMPASS leitet er monatlich Selbsthilfegruppen; im geschützten Raum für Betroffene einer Depression, Angehörige und Interessierte. In dem Vortrag gibt er Einblicke in sein Konzept.

19.10.2026, 17.30 – 19.00 Uhr, Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“

Ort: 66399 Mandelbachtal-Habkirchen, Dorfgemeindehaus in Habkirchen, Prälat-Roth-Straße 12

Anmeldung

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit.

Gefördert durch

Vererbte Traumata – Gesprächskreis am 13. Oktober um 18 Uhr in der KISS

Gesprächskreis mit Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar

Wenn Menschen Krieg, Flucht oder Tod überleben und es nicht „verarbeiten“ können, weil die Umstände es nicht erlauben, wird die „Wunde“/das Trauma an die nächsten Generationen weiter gereicht. Die Menschen funktionieren einfach, sind aber für ihre Kinder emotional nicht da. Dadurch werden die Nachfahren anfälliger für Depressionen, Burnout, Angstzustände oder Stress.

Sie kennen diese Situation, ohne sie erklären zu können?

Dann kommen Sie am 13.Oktober um 18.00 Uhr gerne vorbei. Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar lädt zu einem Sitzkreis zum Thema „vererbte Traumata“ ein. Karin Gaspar informiert darüber, was ein Trauma ist und wie es vererbt werden kann. Sie zeigt Übertragungswege und emotionale Weitergabe mit Blick auf den Erziehungsstil auf und geht auf die Epigenetik ein.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich offen zu äußern und gemeinsam auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Dauer 90 Minuten

18:00 bis 19.30 Uhr

KISS, Futterstraße 27, 66111 Saarbrücken

Anmeldung zum Gesprächskreis vererbte Traumata

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit statt.

Gefördert durch

Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland am 27. Oktober um 18 in der KISS

Warum nehmen manche Menschen Geräusche, Gerüche, Stimmungen oder die Gefühle anderer besonders intensiv wahr? Warum kann ein voller Raum schneller erschöpfen oder ein „zu viel“ an Eindrücken zu Rückzug und Überforderung führen? Vielleicht sind Sie hochsensibel. Hochsensibilität ist keine Schwäche – kann aber auch schnell überfordern und zu Erschöpfung führen.

Hochsensibilität – eine besondere Form der Wahrnehmungsverarbeitung, die viele Menschen betrifft und dennoch oft wenig bekannt ist. Hochsensibilität beschreibt eine angeborene Veranlagung, bei der Menschen Eindrücke aus ihrer Umgebung intensiver wahrnehmen als andere. Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Körpersprache oder auch eigene Gefühle werden feiner registriert und intensiver verarbeitet.

Hochsensible Menschen (Highly Sensitive Persons, HSP) denken gründlicher nach, spüren schneller, was in ihnen oder anderen vorgeht, und reagieren oft emotionaler und empathischer. Weil hochsensible Menschen vieles gleichzeitig und auch stärker wahrnehmen, werden sie schneller müde oder fühlen sich überreizt – nicht, weil sie „schwach“ wären oder sich „anstellen“, sondern weil ihr Nervensystem sehr aufmerksam arbeitet. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Feinfühligkeit eine besondere Wahrnehmung für Details, Stimmungen und zwischenmenschliche Nuancen.

Wir schauen gemeinsam darauf,

  • was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Alltag zeigen kann,
  • welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sein können,
  • warum hochsensible Menschen Reize und Emotionen häufig intensiver erleben,
  • wie Überstimulation entsteht und was im Umgang damit hilfreich sein kann,
  • und wie ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance beitragen kann.

Der Vortrag lädt dazu ein, Hochsensibilität besser zu verstehen – bei sich selbst, bei Angehörigen, im beruflichen Umfeld oder im Miteinander mit anderen Menschen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Gefördert durch

1 2 3 … 8