Welttag für bipolare Störungen am 30.03.2026 und Selbsthilfegruppenangebot in Saarlouis

Diese Erkrankung bedeutet für die Betroffenen massive Einschnitte in den Alltag. Häufig steht man nach der Diagnose erst einmal verunsichert, alleine und überfordert dem allem gegenüber. Gut, wenn dann Menschen da sind, die ähnliche Erfahrungen machen.

Hier ist der „BiPolarkreis“ ein wunderbarer Ort zum Kennenlernen von ebenfalls Erkrankten, zum Austausch von Erfahrungen und Wissen, zum Erleben neuer Strategien für eine sinnvolle Alltagsbewältigung. Ein wunderbarer Ort, um Unterstützung zu erfahren und miteinander mehr Leichtigkeit im Umgang mit der Erkrankung zu erlangen.

Die Selbsthilfegruppe trifft sich immer dienstags in den geraden Wochen um 18:30 Uhr in den Räumen der Villa Vivendi in Saarlouis.

Weitere Informationen unter: bipolarkreis.sls@gmail.com

Onkologisches Zentrum am CaritasKlinikum Saarbrücken erfolgreich bis 2029 rezertifiziert

Alle drei Jahre wird gemäß den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ein Wiederholaudit durchgeführt. „Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir das Audit erfolgreich in allen Bereichen bestanden haben“, erklären Priv.-Doz. Dr. med. Julian Topaly, MHBA, Leiter des Onkologischen Zentrums sowie die Ärztliche Leiterin des Caritas Klinikums Margret Reiter und Zentrums-Koordinatorin Anna Bastian.

Die Zertifizierung gilt für das gesamte Onkologische Zentrum sowie für alle angeschlossenen Organzentren: Brustkrebszentrum, Gynäkologische Krebszentrum, Kopf-Hals-Tumor-Zentrum, Viszeralonkologisches Zentrum mit dem Darmkrebs- und Speiseröhrenkrebszentrum, das Zentrum für Hämatologische Neoplasien und das neu hinzugekommene Pankreaskrebszentrum.

Mit der erfolgreichen Wiederholung der Zertifizierung sind nun alle Zentren bis 2029 nach den strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt. Darüber wird weiterhin jährlich im Rahmen eines Überwachungsaudit sichergestellt, dass die hohen Standards und Anforderungen kontinuierlich erfüllt sind.

Die Auditoren bescheinigten dem Onkologischen Zentrum eine herausragende Arbeit und hoben insbesondere die exzellente interdisziplinäre Zusammenarbeit, die hervorragend aufgestellte Strahlentherapie, das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die freundliche Atmosphäre und die exzellente onkologische Fachpflege heraus.

Besonders herausragend wurden die Leistungen des Kopf-Hals-Tumor-Zentrums bewertet, das mit überdurchschnittlich guten Auditergebnissen überzeugte und damit eine exzellente Arbeit in der Versorgung und Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren unter Beweis stellte.

„Wir sind sehr stolz auf unser gesamtes Team und danken allen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und Engagement zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben“, betonen Klinikleitung und Zentrumsleitung. „Unser Engagement für exzellente Versorgung geht weiter!“

Workshop Gewaltfreie Kommunikation am 4. Mai in Neunkirchen

Die Sprache des Friedens und der Demokratie – Workshop Gewaltfreie Kommunikation

In herausfordernden Zeiten, in denen der Umgangston rauer wird, viele Menschen sich voneinander entfremden und um Frieden sowie demokratische Werte bangen, lohnt es sich, innezuhalten und zu fragen: Wie kann ich selbst zum Frieden beitragen?

Ein Weg besteht darin, sich klar und ehrlich auszudrücken und anderen zugleich empathisch zuzuhören. Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg bietet hierfür einen bewährten Ansatz. Sie unterstützt Menschen dabei, sich selbst und anderen wertschätzend zu begegnen, Konflikte konstruktiv zu lösen und echte Verbindung herzustellen.

In einem Workshop am 04. Mai 2026 von 09.00 bis 15.00 Uhr im momentum – Kirche am Center vermittelt Sozialpädagogin Petra Murmann eine Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation. Der Workshop enthält außerdem praktische Übungen zur Vertiefung. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen auseinander und erleben, wie Einfühlung in sich selbst und andere gelingen kann. Darüber hinaus wird gemeinsam überlegt, wie das Gelernte sinnvoll in den Alltag integriert werden kann. Für eine kleine Tagungsverpflegung ist gesorgt.

Die Veranstaltung wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken angeboten und von der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Neunkirchen sowie vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Plätze sind begrenzt.

Anmeldungen sind bis zum 27. April 2026 möglich

Der Flyer zur Veranstaltung:

Fünfter Filmabend der KISS am 25. April 2026 im Kino Achteinhalb Saarbrücken

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS) lädt in Kooperation mit PRO RETINA Deutschland e.V., dem Blinden- und Sehbehindertenverein für das Saarland e.V. (BSV) und der AOK herzlich zum fünften Filmabend ein.

Der Abend dreht sich um das Thema „Leben mit Seheinschränkungen“.

Gezeigt wird der Film „Mein Blind Date mit dem Leben“, in dem ein ehrgeiziger junger Mann sich darum bemüht, seinen Traum wahr werden zu lassen und trotz seiner starken Sehbehinderung eine Anstellung in einem Münchner Luxushotel zu finden.

Im Anschluss an den Film laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein.

Datum: Samstag, 25. April 2026
Beginn: 16:20 Uhr

  • ab 16:20 Uhr Beratung und Information durch BSV und PRO RETINA,
  • ab 17:00 Uhr Beginn der Filmvorführung,
  • ab 19:00 Uhr moderierte Gesprächsrunde zum Thema

Ort: Kino Achteinhalb, Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken
Eintritt: frei

Anmeldung erforderlich über die KISS oder hier per Formular: https://eveeno.com/245373010

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung, per E-Mail an filmabend.kiss@outlook.de oder telefonisch unter der Nummer 0681-9602130.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Dieser Filmabend wird gefördert durch die AOK – Die Gesundheitskasse. Herzlichen Dank

Vortrag Hochsensibilität – Licht und Schatten eines Persönlichkeitsmerkmals

Hochsensibilität – Licht und Schatten eines Persönlichkeitsmerkmals

Vortrag von Dieter Finkler

Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass nach Angaben der Fachliteratur bis zu 20 % der gesamten Bevölkerung weltweit betrifft. Demnach wäre jeder Fünfte hochsensibel, und viele Betroffene haben keine Ahnung davon, dass sie hochsensibel sind.

Mir ging es sehr lange Zeit so: nur durch Zufall und lediglich im Rahmen meines Engagements in Sachen Selbsthilfe habe ich erfahren, dass ich auch hochsensibel bin. Den Begriff Hochsensibel hatte ich bis dahin schon oft gehört, fühlte mich aber nie angesprochen, aber nur weil ich gar nicht wusste, was eigentlich damit gemeint ist. Als ich dann aber mit dem Thema konfrontiert wurde und erfahren habe, was mit dem Begriff Hochsensibilität eigentlich gemeint ist, wurde mir sofort klar, dass ich betroffen bin und ebenso, wie sich dieses Persönlichkeitsmerkmal in meinem Leben auswirkt.

Wenn wirklich 20 % aller Menschen hochsensibel sind und dann jeder fünfte betroffen ist, dann ist entweder die Möglichkeit selbst betroffen zu sein sehr hoch oder alternativ auch die Möglichkeit, dass es innerhalb der eigenen Familie, der Freunde, der Kollegen, der Nachbarn, der Vereinsmitglieder und natürlich auch in Selbsthilfegruppen und generell in allen sozialen Verbänden und damit eben in jedem Bekanntenkreis auch Hochsensible gibt.

Mit einem Vortrag zu diesem Thema ist es mir ein Anliegen auf das Phänomen Hochsensibilität aufmerksam zu machen und sowohl auf die schönen Facetten als auch auf die damit verbundenen Schattenseiten aufmerksam zu machen, denn mit einer gewissen Berechtigung wird Hochsensibilität gelegentlich als „Segen und Fluch gleichzeitig“ bezeichnet.

Vor- und Nachteile können jeweils sehr heftig ausfallen.

Hochsensible werden eventuell als sehr stark eigenwillig wahrgenommen werden. Das Risiko auf beruflicher Ebene in Arbeitsplatzkonflikte verwickelt werden ist offensichtlich stark erhöht. Als Initiator und Mitbegründer der Selbsthilfegruppe Engagement für mehr Fairness am Arbeitsplatz ist es ein besonderes Anliegen, das psychobiologische Phänomen der Hochsensibilität im Allgemeinen aber auch speziell im Kontext zur Arbeitswelt in Rahmen dieses Vortrags aufzuzeigen.

Ziel ist es das Phänomen der Hochsensibilität aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und damit entweder das Selbstverständnis oder das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Wann?          Mittwoch, 22. April 2026, ab 18 Uhr           

Wo?               KISS, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland

                        Futterstraße 27, 66111 Saarbrücken, 3. Etage, Raum 2

Wie?             Kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich

Anmeldelink: QR-Code im Plakat oder https://forms.office.com/e/R9u8DkRuaL?origin=lprLink

Telefonisch: 0681-9602130

Mail: kontakt@selbsthilfe-saar.de

„Endometriose im Fokus – Infoabend für Betroffene“

Das Universitätsklinikum des Saarlandes lädt Sie herzlich zum Informationsabend
„Endometriose im Fokus – Infoabend für Betroffene“ am 4. März 2026 um 18 Uhr ein.

An diesem Abend stehen verständliche und praxisnahe Informationen rund um das Thema Endometriose sowie der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

Ort:
Großer Hörsaal der Frauenklinik
Gebäude 9, DG

Weitere Informationen und das Programm finden Sie im Anhang.

SEELENLAUTE-Zeitung 75 print & online Frühjahrsausgabe 2026 der Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit

Saarbrücken/Merzig/Saarburg (Herausgeber-PM). Die neue, farbig illustrierte SeelenLaute 75(!)  – mit Erscheinungsdatum online 02. März 2026 (Printausgabe nachfolgend) –  wird überregional verteilt, verschickt und ausgelegt. Die Digitalausgabe ist weltweit gratis im Netz als PDF downloadbar.

INHALT: Editorial / „Sternenmenschen – Vom Gipfeltreffen der Außenseiter“: David Bowies Besuch bei den psychiatrieerfahrenen Künstlern von Maria Gugging 1994 (Buchtipp) / Gedenkausstellung zur NS-Psychiatrie in der Pfalz macht Station in Landau / 6. Art Brut Biënnale im Mai im niederländischen Hengelo. Als Künstler neu dabei: Armin Pangerl und Thomas Riesner. Mit Konferenz der European Outsider Art Association (Vorbericht) / Lausanne feiert: La Collection de l`Art Brut fête ses 50 ans / Bipolor na und!? (Buchhinweis) / „Humanistische Antipsychiatrie – Texte aus 45 Jahren“ (Buchvorstellung) / „Psychopharmaka? Kritischer Trialog“: Berliner Veranstaltungsreihe online & direkt / ‚VielFalter‘-Magazin für Polyphonie und Selbstbestimmung via Radio Dreyeckland / „OUTSIDER-Künstler im Porträt“: Neues Buch von Außenseiterkunst-Sammler Turhan Demirel / Aus dem Jahreskalender 2026 Selbsthilfe SeelenLaute Saar & SeelenWorte RLP / SelbsthilfeInfo / Impressum.

S e e l e n L a u t e. Die unabhängige Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit von der Saar. Kritisch, undogmatisch und für alle Interessierten. Erscheint bundesweit quartalsmäßig im Jahr, als reguläres Informationsorgan der herausgebenden Selbsthilfen SeelenWorte RLP und SeelenLaute Saar, gefördert in Rheinland-Pfalz projektbezogen im Verbund von Betriebskrankenkassen sowie in Bewerbung und Verteilung ergänzend aus Mitteln der GKV-Selbsthilfe-Gemeinschaftsförderung Saarland und des Landkreis Merzig-Wadern. Verbreitung im gesamten deutschsprachigen Lesegebiet, über Post- und Email-Verteiler auf Spendenbasis, zusammen mit der Online-Ausgabe an mehrere tausend Leser*innen. Druckauflage (mit bedarfsweisen Nachdrucken) pro Ausgabe 500 bis 1.000 Exemplare.

POSTBEZUG Printausgabe: per Post frei Haus 4er-Paket aktuelle SEELENLAUTE für Vereine, Einrichtungen, Praxen, Selbsthilfen gegen Spende/Schutzgebühr 15 €. BESTELLUNGEN Email-schriftlich (Anschrift nicht vergessen!) an sh_seelenlaute-saar@email.de, nach Überweisung aufs Kto. SH SeelenLaute, IBAN DE 56 5935 0110 1370 2137 441 bei der KSK Saarlouis. Für private Einzelpersonen Abo-Postbezug generell kostenlos (bis auf Widerruf) – unterstützende SPENDE erbeten, möglich auch in Briefmarken/Geldschein im Kuvert an SeelenLaute, Postfach 10 12 26, 66302 Völklingen. Die Zeitungsmacher danken. 

Die aktuelle Online-Ausgabe SL 75 ist kostenfrei über nachstehenden autorisierten PDF-Link zu lesen: https://www.art-transmitter.de/pics_kunst/SL75ztg_mar2026_kplt.pdf

Erfolgreicher Workshop ,,Meine Landkarte“ am 19.02.2026

Der Workshop ,,Meine Landkarte – die etwas andere Landkarte“ fand erfolgreich am Abend des 19.02.2026 in den Räumlichkeiten der KISS statt.

Die Teilnehmenden malten und gestalteten kreative und individuelle Landkarten in gemütlicher Atmosphäre mit Hilfe von kunsttherapeutischen Mitteln. Im Anschluss wurde sich über die Ergebnisse rege ausgetauscht und neue Erkenntnisse sowie auch andere Perspektiven wurden den Teilnehmenden eröffnet.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für die aktive Mitarbeit und ihr Engagement.

Weitere Veranstaltungen dieser Art sind für die Zukunft geplant.

Patienteninformationsreihe „Krebs im Dialog“ des UTS zum Thema Krebs in Homburg

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) bietet für Patienten und Interessierte eine Informationsreihe zum Thema Krebs in Homburg an. Von März bis November 2026 findet monatlich von 17:00 bis 19:00 Uhr (Ausnahme an Feiertagen und in der Ferienzeit sowie am 30.05.2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr) eine Informationsveranstaltung im Zentralen Hörsaalgebäude, Geb. 35 Hörsaal bzw. Seminarraum statt.

Themen, Referenten und genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer:

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