Saarlouiser Royals laden am 7. November zum großen Inklusionstag

Am 7. November laden die Saarlouis Royals zum Inklusionstag in die Stadtgartenhalle ein. Ab 14 Uhr stehen Basketball, Begegnungen und die Freude am gemeinsamen Sport im Mittelpunkt.

Drei Basketballspiele, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und ein besonderer Halbzeitauftritt versprechen einen Tag voller Information, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse.

Sport schafft Begegnungen und bringt Menschen zusammen. Mit ihrem Inklusionstag möchten die Royals diese verbindende Kraft sichtbar machen und Menschen mit und ohne Behinderung einen gemeinsamen Rahmen für Sport, Austausch und Begeisterung ­bieten.

Die Saarlouis Royals wurden als inklusiver Vereinspate ausgezeichnet. Diese Auszeichnung verstehen sie als Anerkennung und zugleich als Auftrag, die Teilhabe im Sport weiter zu stärken. Inklusion ist für die Royals eine Herzenssache, die sie mit konkreten Angeboten, Partnerschaften und gemeinsamen Erlebnissen nachhaltig voranbringen wollen.

Den Auftakt machen um 14 Uhr die Oberliga-Mädchen der SG Saarlouis/Dillingen gegen die Thunderbolts Kaiserslautern. Um 16.30 Uhr treffen die Saar Panthers auf das Team von Special Olympics Luxemburg. Die Royals wünschen sich bereits am Nachmittag volle Ränge und begeisterte Unterstützung für alle Aktiven.

Begleitet wird der Tag von Organisationen, die sich auf unterschiedliche Weise für Teilhabe und Inklusion einsetzen: unter anderem der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Saarland, dem Landessportverband für das Saarland mit dem von Aktion Mensch ­geförderten Projekt „Einmal Sport – aber mit allem!“, mll – miteinander leben lernen, der Ruth-Schaumann-Schule und Special Olympics Saarland. Informationsstände ermöglichen Einblicke in ihre Arbeit und laden zum persönlichen Austausch ein.

Um 19 Uhr empfangen die Saarlouis Royals den BC Marburg zum Spitzenspiel der Toyota DBBL. In der Halbzeitpause folgt ein weiterer Höhepunkt: Dann tritt die inklusive Hip-Hop-Gruppe der Tanzschule Move on aus Dillingen auf.

Die Gruppe konnte in diesem Jahr in London den Weltmeistertitel gewinnen. In der Stadtgartenhalle zeigen die Tänzer nun ihr Können und ihre Begeisterung für Bewegung und Musik.

Neben dem Programm ist ausreichend für Essen und Trinken ist ausreichend gesorgt.

Foto: Michael Büch

„Ich verstehe dich nicht!“ Hörstörungen und was wir dagegen tun können, 10 November, CaritasKlinikum Saarbrücken

Einladung zur kostenlosen Info-Veranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte
🔸 „Ich verstehe dich nicht!“ Hörstörungen und was wir dagegen tun können

📆 Wann? Dienstag, 10. November, 18 Uhr
📌 Wo? CaritasKlinikum Saarbrücken, Rheinstraße 2, 66113 Saarbrücken,  Eingangsgebäude, 4. OG, Raum 4

➡️ Programm:
🔸 Das Hören und dessen Bedeutung (Dr. med. Jeannette Lehmann, Leitende Oberärztin der HNO-Klinik, Sektionsleitung Ohrchirurgie)
🔸 Hören! Wie funktioniert das? (Felix Maldener, Assistenzarzt der HNO-Klinik)
🔸  Warum hören wir schlecht? (Dr. med. Jacqueline Stürmer, Assistenzärztin der HNO-Klinik)
🔸 Hörgeräteanpassung. Wie funktioniert ein modernes Hörgerät? (Tom Fröhlich, Hörakustikmeister)
🔸Welche implantierbaren Hörsysteme gibt es? (Dr. med. Jeannette Lehmann)
Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Grenzen verwischen – eine Ausstellung in St. Wendel, die den Blick verändert

Was ist normal? Was ist anders? Und wer entscheidet eigentlich darüber?
Manchmal ist es nur ein Vorurteil, ein flüchtiger Blick oder ein unausgesprochenes Urteil, das Menschen voneinander trennt. Die Fotoausstellung „Grenzen verwischen“ lädt dazu ein, diese Grenzen zu hinterfragen – und Menschen mit anderen Augen zu sehen.

Die Ausstellung wurde von der Künstlergruppe VIVAM konzipiert und von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und dem Saarländischen Bündnis gegen Depression umgesetzt.


Vom 19. bis 30. Oktober 2026 ist die Ausstellung in den Schaufenstern der unteren Etage der Domgalerie in St. Wendel (Luisenstraße 2–14) zu sehen. Die Bilder können von außerhalb des Gebäudes betrachtet werden.
13 Menschen. 13 Porträts.

Viele persönliche Geschichten
Was bedeutet es, anders zu sein? Und sind wir nicht alle auf unsere eigene Weise ein bisschen anders?
Auf 13 ausdrucksstarken Fotografien begegnen uns Menschen, die offen zu ihren ganz persönlichen „Macken“ stehen. Ergänzt werden die Porträts durch Zitate aus Gesprächen mit den abgebildeten Personen. Die Aussagen sind bewusst keinem Foto zugeordnet. So bleibt offen, wer eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Krisen gemacht hat – und wer nicht. Genau darin liegt die besondere Botschaft dieser Ausstellung: Man sieht einem Menschen nicht an, was er erlebt hat. Und vielleicht verbindet uns mehr, als wir denken.

Das Organisieren der Ausstellung entstand auf Initiative der regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit. Eine Projektgruppe angehender Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten entwickelte das Konzept gemeinsam mit dem Media-Art- und Design-Studenten Ruben Silver Krebs. Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, psychosozialen Krisen oder psychischen Erkrankungen wirkten ebenso mit wie Angehörige und Menschen ohne eigene Betroffenheit. Erstmals öffentlich gezeigt wurde die Ausstellung im Januar 2011.
Ihr Anliegen ist heute so wichtig wie damals: Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und dazu ermutigen, einander offen und unbefangen zu begegnen. Denn mehr Toleranz und ein wertschätzender Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen für seelische Gesundheit.

Begegnung, Information und Unterstützung
Begleitend zur Ausstellung stellen Mitarbeitende des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies und von DPS SAARWORK ihre Angebote in den Räumen der ehemaligen Drogerie vor. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in unterschiedliche Unterstützungs- und Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.

Die Termine im Überblick:
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Mittwoch, 21. Oktober 2026, 13:30–15:00 Uhr Café Jonas des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies
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Donnerstag, 22. Oktober 2026, 14:00–18:00 Uhr DPS SAARWORK GmbH – Einblicke in Angebote zur Förderung der persönlichen Entwicklung und beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind.
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Montag, 26. Oktober 2026, 10:00–12:00 Uhr Fachdienst Begleitetes Wohnen in Gastfamilien des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – für Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.
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Dienstag, 27. Oktober 2026, 13:00–14:30 Uhr Arbeitstrainingsplatz (ATP) des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.
Ein Besuch, der etwas bewegen kann
„Grenzen verwischen“ ist mehr als eine Fotoausstellung. Sie ist eine Einladung, innezuhalten, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und Menschen jenseits von Schubladen und Vorurteilen zu begegnen.
Schauen Sie hin. Lassen Sie die Bilder und Zitate auf sich wirken. Vielleicht entdecken Sie dabei nicht nur etwas über andere Menschen, sondern auch über sich selbst.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und die Arbeit der beteiligten sozialen Träger kennenzulernen.
Ausstellung „Grenzen verwischen“ 19.–30. Oktober 2026 | Domgalerie St. Wendel, Luisenstraße 2–14 Kostenfrei und auch von außen zugänglich.

Kino in St. Wendel: „MARIANNENGRABEN“ – am 28. Oktober mit freiem Eintritt!

Manchmal sind es die Geschichten auf der Leinwand, die uns berühren, bewegen und zum Nachdenken anregen. Mit dem Film „Mariannengraben“ erwartet euch ein besonderes Kinoerlebnis, das zugleich ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt rückt: psychische Erkrankungen


Die Vorführung wurde im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit initiiert. Ziel ist es, auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, für die Lebensrealitäten betroffener Menschen zu sensibilisieren und den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern. Denn seelische Gesundheit geht uns alle an!


In Zusammenarbeit mit dem Kino St. Wendel laden wir euch herzlich ein:
Mittwoch, 28. Oktober 2026 Beginn: 17:00 Uhr Eintritt frei
für alle Besucherinnen und Besucher!
Das Besondere: Für die Vorstellung am 28. Oktober übernimmt DPS Saarwork die Kosten, sodass alle Gäste den Film kostenlos genießen können. Dafür sagen wir von Herzen Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung!

Neugierig geworden? Hier könnt ihr euch schon einmal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=S_TqFM1yqJY


Jetzt seid ihr gefragt! Macht Werbung für die Vorstellungen, erzählt Freunden, Bekannten und Familie davon und teilt diese Information fleißig. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken, Vorurteile abzubauen und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, diesen Film auf der großen Leinwand zu erleben.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und zwei besondere Kinoveranstaltungen in St. Wendel!

Veranstaltungsort: Kino St. Wendel https://stwendel.my-movie-world.de

Teilnahme an Studie über frei verfügbare KI-Chatbots bei psychischen Belastungen

an der Universität Heidelberg untersuchen wir in der COMPASS-Studie, wie frei verfügbare KI-Chatbots bei psychischen Belastungen sowie im Zusammenhang mit Psychotherapie genutzt und bewertet werden. Dafür möchten wir Menschen mit psychischen Belastungen und Selbsthilfeerfahrung aus unterschiedlichen Teilen des Saarlands erreichen.

Die Antworten sollen helfen, die Diskussion über solche Angebote um die Sicht von Menschen mit eigener Belastungs- und Behandlungserfahrung zu ergänzen. Die Online-Befragung dauert etwa 5 Minuten. Teilnehmen können alle Erwachsenen ab 18 Jahren, auch ohne KI- oder Psychotherapieerfahrung. Die Teilnahme ist freiwillig; die Angaben werden anonymisiert erhoben.


Wie sehen Sie frei verfügbare KI-Chatbots bei Themen der psychischen Gesundheit? Die Universität Heidelberg lädt zur COMPASS-Studie ein: etwa 5 Minuten, ab 18 Jahren, freiwillige Teilnahme und anonymisierte Datenerhebung. Besonders willkommen sind Menschen mit Belastungs-, Selbsthilfe- oder Therapieerfahrung. Auch ohne KI- oder Therapieerfahrung können Sie teilnehmen. Bringen Sie Ihre Sicht ein!

Link zur Teilnahme:
https://www.soscisurvey.de/compass2026/?r=kiss_saarland

Studieninformation (PDF):
https://www.soscisurvey.de/compass2026/4Studieninformation_COMPASS.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Das COMPASS-Team
Dr. Miriam Stein | Dr. Luise Pruessner | Dr. Daniel Holt
Psychologisches Institut | Universität Heidelberg
Kontakt:
miriam.stein@psychologie.uni-heidelberg.de
luise.pruessner@psychologie.uni-heidelberg.de
daniel.holt@psychologie.uni-heidelberg.de

Selbsthilfegruppentag der MEDIAN Klinik Münchwies am Samstag, dem 7. November 2026

Die MEDIAN Klinik Münchwies bietet Rehabilitation für mentale Gesundheit im Saarland mit den Schwerpunkten psychische & psychosomatische Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen, insbesondere bei Komorbiditäten im Bereich „Sucht & Psyche“ an.

Vor dem Hintergrund einer engen Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen führt die Klinik mit dem jährlichen Selbsthilfegruppentag eine professionelle und seit langem etablierte Fachveranstaltung für Selbsthilfeaktive und interessierte Menschen durch.

Die diesjährige Plenumsveranstaltung am Vormittag behandelt das Thema: „Kooperationen von Selbsthilfegruppen, Kliniken, Praxen und Kostenträgern im Gesundheitswesen – Herausforderung und Chance!?“ vor dem Hintergrund einer zunehmenden Professionalisierung der Selbsthilfe und ihrer stärkeren Einbindung in das medizinische Versorgungssystem.

Nach der Mittagspause können Sie an verschiedenen Arbeitsgruppen oder einer vertiefenden Gesprächsrunde zu dem Thema des Vormittags teilnehmen.

Parallel dazu besteht die Möglichkeit, mit einem Infotisch auf Ihre Gruppe bzw. Ihre Selbsthilfeorganisation aufmerksam zu machen. Die KISS wird auch vertreten sein.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wo?    MEDIAN Klinik Münchwies, Turmstraße 50-58, 66540 Neunkirchen/Saar

Wann?          7. November 2026 von 10:30 Uhr – ca. 16:00 Uhr

Wie?   Alle Teilnehmenden werden um Anmeldung gebeten bis spätestens 02.11.2026 via E-Mail an beate.ufer@median-kliniken.de

Weitere Informationen auch zu den Arbeitsgruppen finden Sie im Flyer der MEDIAN Klinik Münchwies.

Patienteninformationsreihe „Krebs im Dialog“ des UTS zum Thema Krebs in Homburg

Das Universitätsmedizinische Zentrum für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) bietet für Patienten und Interessierte eine Informationsreihe zum Thema Krebs in Homburg an. Von März bis November 2026 findet diese monatlich von 17:00 bis 19:00 Uhr statt.

Themen, Referenten und genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer:

Kino in St. Wendel: „MARIANNENGRABEN“ – am 28. Oktober mit freiem Eintritt!

Manchmal sind es die Geschichten auf der Leinwand, die uns berühren, bewegen und zum Nachdenken anregen. Mit dem Film „Mariannengraben“ erwartet euch ein besonderes Kinoerlebnis, das zugleich ein wichtiges gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt rückt: psychische Erkrankungen


Die Vorführung wurde im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit initiiert. Ziel ist es, auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen, für die Lebensrealitäten betroffener Menschen zu sensibilisieren und den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern. Denn seelische Gesundheit geht uns alle an!


In Zusammenarbeit mit dem Kino St. Wendel laden wir euch herzlich ein:
Mittwoch, 28. Oktober 2026 Beginn: 17:00 Uhr Eintritt frei
für alle Besucherinnen und Besucher!
Das Besondere: Für die Vorstellung am 28. Oktober übernimmt DPS Saarwork die Kosten, sodass alle Gäste den Film kostenlos genießen können. Dafür sagen wir von Herzen Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung!

Neugierig geworden? Hier könnt ihr euch schon einmal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=S_TqFM1yqJY


Jetzt seid ihr gefragt! Macht Werbung für die Vorstellungen, erzählt Freunden, Bekannten und Familie davon und teilt diese Information fleißig. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Bewusstsein für psychische Erkrankungen zu stärken, Vorurteile abzubauen und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, diesen Film auf der großen Leinwand zu erleben.
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher und zwei besondere Kinoveranstaltungen in St. Wendel!

Veranstaltungsort: Kino St. Wendel https://stwendel.my-movie-world.de

Grenzen verwischen – eine Ausstellung in St. Wendel, die den Blick verändert


Was ist normal? Was ist anders? Und wer entscheidet eigentlich darüber?
Manchmal ist es nur ein Vorurteil, ein flüchtiger Blick oder ein unausgesprochenes Urteil, das Menschen voneinander trennt. Die Fotoausstellung „Grenzen verwischen“ lädt dazu ein, diese Grenzen zu hinterfragen – und Menschen mit anderen Augen zu sehen.

Die Ausstellung wurde von der Künstlergruppe VIVAM konzipiert und von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland und dem Saarländischen Bündnis gegen Depression umgesetzt.


Vom 19. bis 30. Oktober 2026 ist die Ausstellung in den Schaufenstern der unteren Etage der Domgalerie in St. Wendel (Luisenstraße 2–14) zu sehen. Die Bilder können von außerhalb des Gebäudes betrachtet werden.
13 Menschen. 13 Porträts.

Viele persönliche Geschichten
Was bedeutet es, anders zu sein? Und sind wir nicht alle auf unsere eigene Weise ein bisschen anders?
Auf 13 ausdrucksstarken Fotografien begegnen uns Menschen, die offen zu ihren ganz persönlichen „Macken“ stehen. Ergänzt werden die Porträts durch Zitate aus Gesprächen mit den abgebildeten Personen. Die Aussagen sind bewusst keinem Foto zugeordnet. So bleibt offen, wer eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Krisen gemacht hat – und wer nicht. Genau darin liegt die besondere Botschaft dieser Ausstellung: Man sieht einem Menschen nicht an, was er erlebt hat. Und vielleicht verbindet uns mehr, als wir denken.

Das Organisieren der Ausstellung entstand auf Initiative der regionalen Psychiatriekommission des Landkreises St. Wendel im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit. Eine Projektgruppe angehender Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten entwickelte das Konzept gemeinsam mit dem Media-Art- und Design-Studenten Ruben Silver Krebs. Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, psychosozialen Krisen oder psychischen Erkrankungen wirkten ebenso mit wie Angehörige und Menschen ohne eigene Betroffenheit. Erstmals öffentlich gezeigt wurde die Ausstellung im Januar 2011.
Ihr Anliegen ist heute so wichtig wie damals: Vorurteile abbauen, Verständnis fördern und dazu ermutigen, einander offen und unbefangen zu begegnen. Denn mehr Toleranz und ein wertschätzender Umgang miteinander sind wichtige Voraussetzungen für seelische Gesundheit.

Begegnung, Information und Unterstützung
Begleitend zur Ausstellung stellen Mitarbeitende des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies und von DPS SAARWORK ihre Angebote in den Räumen der ehemaligen Drogerie vor. Die Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in unterschiedliche Unterstützungs- und Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.

Die Termine im Überblick:
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Mittwoch, 21. Oktober 2026, 13:30–15:00 Uhr Café Jonas des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies
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Donnerstag, 22. Oktober 2026, 14:00–18:00 Uhr DPS SAARWORK GmbH – Einblicke in Angebote zur Förderung der persönlichen Entwicklung und beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind.
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Montag, 26. Oktober 2026, 10:00–12:00 Uhr Fachdienst Begleitetes Wohnen in Gastfamilien des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – für Menschen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen.
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Dienstag, 27. Oktober 2026, 13:00–14:30 Uhr Arbeitstrainingsplatz (ATP) des Caritasverbandes für die Region Schaumberg-Blies – ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.
Ein Besuch, der etwas bewegen kann
„Grenzen verwischen“ ist mehr als eine Fotoausstellung. Sie ist eine Einladung, innezuhalten, eigene Vorstellungen zu hinterfragen und Menschen jenseits von Schubladen und Vorurteilen zu begegnen.
Schauen Sie hin. Lassen Sie die Bilder und Zitate auf sich wirken. Vielleicht entdecken Sie dabei nicht nur etwas über andere Menschen, sondern auch über sich selbst.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und die Arbeit der beteiligten sozialen Träger kennenzulernen.
Ausstellung „Grenzen verwischen“ 19.–30. Oktober 2026 | Domgalerie St. Wendel, Luisenstraße 2–14 Kostenfrei und auch von außen zugänglich.

Rollatortanz jeden Freitag ab 14 Uhr in Neunkirchen

Was ist Rollatortanz?

Rollatortanz ist eine spezielle Form des Tanzens, bei der der Rollator als Unterstützung und Tanzpartner genutzt wird.

Rollatortanz fördert die Gesundheit älterer Menschen, indem er die Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Mobilität verbessert. Zudem trägt er zur psychischen Gesundheit bei, steigert das Selbstbewusstsein und führt zur Verbesserung des Wohlbefindens. Rollatortanz ermöglicht es Senioren, aktiv an Gruppenaktivitäten teilzunehmen und fördert soziale Kontakte.

Nicht zuletzt macht es einfach Spaß…

Der Sozial- und Kulturverein Horizont Neunkirchen e.V. (mit Hilfe zur Selbsthilfe) bietet ab sofort die Möglichkeit an, Rollatortanz unter fachkundiger Begleitung kennenzulernen. Hierfür hat eine Mitarbeiterin des Vereins eine Fortbildung mit dem Erwerb des entsprechenden Tanzleitermoduls abgeschlossen.

Wann?          Freitags von 14 – 15 Uhr

Wo?               KOMMzentrum, Kleiststr. 30b, 66538 Neunkirchen

Wie?              Um Anmeldung wird gebeten, Tel.: 06821-2900444 oder Mail: horizont-neunkirchen.e.v@web.de

Beachten Sie auch den Flyer und die Internetseite von Horizont e.V.. unter Horizont Neunkirchen e.V. – Das Jahr 2026

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