Infoabend in Neunkirchen am 27. Oktober: Schmerzen bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen

Am 27. Oktober lädt die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma Liga Neunkirchen in die Familienbildungsstätte ein (Wellesweiler Straße 100, ehemalige Postverwaltung). Beginn ist um 17 Uhr, Ende ca. 19 Uhr. Parkplätze sind vorhanden. Die NVG fährt auch bis Haltestelle Güterbahnhof. Das Thema des Abends lautet „Schmerztherapie bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen“.

An diesem Abend wird der erfahrener Schmerztherapeut aus Saarlouis, Dr. med. Patric Bialas, vor Ort sein. Er wird uns Informationen über den Umgang mit Schmerzen bei rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen geben. Außerdem steht er für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die Rheumaliga wird über ihr Angebot von Wassergymnastik informieren.

Um Anmeldung unter Tel. (01 77) 4 80 72 57 wird gebeten. 

Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“ mit Peter Brill am 19. Oktober in Habkirchen

Peter Brill, geboren 1953, durchlebte in den Jahren 2004-2011 mehrere verschiedenartige Phasen der Depression. Im Glauben gestärkt und durch die lösungsorientierten Therapien in der stationären und ambulanten Behandlung entwickelte er ein Konzept zum Eigenschutz. Hierbei kamen ihm die Begleitung in der Familie, die Fürsorge auf der Arbeitsstelle und die Hilfe von vielen Menschen zu Gute.

Nach der Genesung engagierte sich der Autor in der Gesundheitsförderung. Nach seinem Selbsthilfekonzept KOMPASS leitet er monatlich Selbsthilfegruppen; im geschützten Raum für Betroffene einer Depression, Angehörige und Interessierte. In dem Vortrag gibt er Einblicke in sein Konzept.

19.10.2026, 17.30 – 19.00 Uhr, Vortrag: „Das Selbsthilfekonzept KOMPASS – ein Wegweiser zur Gesundheit“

Ort: 66399 Mandelbachtal-Habkirchen, Dorfgemeindehaus in Habkirchen, Prälat-Roth-Straße 12

Anmeldung

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit.

Gefördert durch

Vererbte Traumata – Gesprächskreis am 13. Oktober um 18 Uhr in der KISS

Gesprächskreis mit Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar

Wenn Menschen Krieg, Flucht oder Tod überleben und es nicht „verarbeiten“ können, weil die Umstände es nicht erlauben, wird die „Wunde“/das Trauma an die nächsten Generationen weiter gereicht. Die Menschen funktionieren einfach, sind aber für ihre Kinder emotional nicht da. Dadurch werden die Nachfahren anfälliger für Depressionen, Burnout, Angstzustände oder Stress.

Sie kennen diese Situation, ohne sie erklären zu können?

Dann kommen Sie am 13.Oktober um 18.00 Uhr gerne vorbei. Heilpraktikerin für Psychotherapie Karin Gaspar lädt zu einem Sitzkreis zum Thema „vererbte Traumata“ ein. Karin Gaspar informiert darüber, was ein Trauma ist und wie es vererbt werden kann. Sie zeigt Übertragungswege und emotionale Weitergabe mit Blick auf den Erziehungsstil auf und geht auf die Epigenetik ein.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich offen zu äußern und gemeinsam auszutauschen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Dauer 90 Minuten

18:00 bis 19.30 Uhr

KISS, Futterstraße 27, 66111 Saarbrücken

Anmeldung zum Gesprächskreis vererbte Traumata

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen der Seelischen Gesundheit statt.

Gefördert durch

Vortrag zum Thema Hochsensibilität mit Ingeborg Weiland am 27. Oktober um 18 in der KISS

Warum nehmen manche Menschen Geräusche, Gerüche, Stimmungen oder die Gefühle anderer besonders intensiv wahr? Warum kann ein voller Raum schneller erschöpfen oder ein „zu viel“ an Eindrücken zu Rückzug und Überforderung führen? Vielleicht sind Sie hochsensibel. Hochsensibilität ist keine Schwäche – kann aber auch schnell überfordern und zu Erschöpfung führen.

Hochsensibilität – eine besondere Form der Wahrnehmungsverarbeitung, die viele Menschen betrifft und dennoch oft wenig bekannt ist. Hochsensibilität beschreibt eine angeborene Veranlagung, bei der Menschen Eindrücke aus ihrer Umgebung intensiver wahrnehmen als andere. Geräusche, Gerüche, Stimmungen, Körpersprache oder auch eigene Gefühle werden feiner registriert und intensiver verarbeitet.

Hochsensible Menschen (Highly Sensitive Persons, HSP) denken gründlicher nach, spüren schneller, was in ihnen oder anderen vorgeht, und reagieren oft emotionaler und empathischer. Weil hochsensible Menschen vieles gleichzeitig und auch stärker wahrnehmen, werden sie schneller müde oder fühlen sich überreizt – nicht, weil sie „schwach“ wären oder sich „anstellen“, sondern weil ihr Nervensystem sehr aufmerksam arbeitet. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Feinfühligkeit eine besondere Wahrnehmung für Details, Stimmungen und zwischenmenschliche Nuancen.

Wir schauen gemeinsam darauf,

  • was Hochsensibilität bedeutet und wie sie sich im Alltag zeigen kann,
  • welche Stärken und Herausforderungen damit verbunden sein können,
  • warum hochsensible Menschen Reize und Emotionen häufig intensiver erleben,
  • wie Überstimulation entsteht und was im Umgang damit hilfreich sein kann,
  • und wie ein besseres Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance beitragen kann.

Der Vortrag lädt dazu ein, Hochsensibilität besser zu verstehen – bei sich selbst, bei Angehörigen, im beruflichen Umfeld oder im Miteinander mit anderen Menschen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit

Anmeldung: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Gefördert durch

Rock-Musical „Next to Normal – Fast Normal“ am 25. Oktober in der Kulturhalle Wehrden in Völklingen

Das preisgekrönte Rock-Musical„Next to Normal – Fast Normal“ von Tom Kitt (Musik) und Brian Yorkey (Buch und Liedtexte) erzählt die berührende Geschichte der Familie Goodman, deren scheinbar normales suburbanes Leben durch die schwere bipolare Störung der Mutter Diana aus den Fugen gerät.

  • Inhalt: Das Stück beleuchtet den Alltag und den emotionalen Ausnahmezustand der Familie, während Diana verschiedene Therapien durchläuft.
  • Themen: Es behandelt tabuisierte und schwere Themen wie psychische Erkrankungen, Trauer, Suizidgedanken, Drogenmissbrauch und die Grenzen der modernen Psychiatrie – ehrlich, tiefgründig und mit feinem Humor.
  • Auszeichnungen: Das Werk feierte am Broadway große Erfolge, gewann drei Tony Awards (unter anderem für die beste Originalmusik) und wurde 2010 mit dem prestigeträchtigen Pulitzer-Preis für Drama ausgezeichnet.

Die deutschsprachige Fassung (übersetzt von Titus Hoffmann) begeistert seit der Premiere 2013 regelmäßig auf deutschsprachigen Bühnen. Aktuell gibt es spannende Tournee- und Aufführungstermine:

  • Saarland (Völklingen): Der Verein Szenenwechsel e.V. bringt das Musical ins Saarland – unter anderem mit einer Aufführung am Sonntag, den 25. Oktober 2026, um 18:00 Uhr in der Kulturhalle Wehrden in Völklingen. Tickets hierfür sind über regionale Vorverkaufsstellen wie Ticket Regional erhältlich.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit statt.

Informationsveranstaltung der regionalen Psychiatrie-Kommission zum Tag der seelischen Gesundheit am 10.10.2026 in Neunkirchen

Die regionale Psychiatrie-Kommission im Landkreis Neunkirchen organisiert zum Tag der seelischen Gesundheit von 10 – 13:30 Uhr auf dem Stummplatz eine Informationsveranstaltung mit Mitmachprogramm. Für weitere Informationen zu der Veranstaltung beachten Sie bitte das angefügte Plakat.

Auch die KISS und der Selbsthilfebus sind vor Ort.

Bei Interesse von Seiten der Selbsthilfe kann der Stand der KISS oder die Präsentationsmöglichkeiten des Selbsthilfebusses mitbenutzt werden.

Anschließend findet ab 14 Uhr in Kooperation mit der regionalen Psychiatrie-Kommission die Filmreihe der KISS zum Thema „Selbsthilfe und seelische Gesundheit“ am Beispiel einer Bipolargruppe im Cinetower Neunkirchen im bekannten Format statt. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldungen für den Film können ab sofort über die KISS getätigt werden oder über folgenden Link: https://www.eveeno.com/246606208

Virtueller Freundschaftslauf gegen Depression vom 01. bis 20. Oktober 2026

Der virtuelle Freundschaftslauf gegen Depression findet vom 01. bis 20. Oktober statt.

Die Anmeldung ist kostenlos.  Anmeldeschluss für den virtuellen Lauf ist der 20. Oktober 2026.

Gehen Sie den Virtual Run gemütlich und flexibel an. Sie können an einem Ort Ihrer Wahl eine beliebige Laufdistanz zwischen dem 01. und 20. Oktober ganz entspannt laufen, gehen oder fahren. 

Nutzen Sie zum Virtual Run ohne Zeitnahme einfach Ihre Laufuhr oder eine beliebige Lauf-App (bspw. Runtastic) und tracken Sie ganz individuell Ihre Teilnahme. Tragen Sie bitte anschließend Ihren Namen, die zurückgelegten Kilometer und Ihre Mailadresse unter folgendem Formular ein. Wir senden Ihnen dann die Teilnahmeurkunde an die von Ihnen angegebene Mailadresse.

Teilnahme-Formular

Mit dem Freundschaftslauf will das Bündnis auf die Situation von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen aufmerksam machen und für ein faires Miteinander werben. Die Aktion soll aber auch hervorheben, dass Bewegung in der Gruppe einen wichtigen Beitrag zu besserem psychischem Wohlbefinden, insbesondere für depressiv Erkrankte, leisten kann. Sportliche Betätigung hat viele positive Effekte auf den Verlauf der Erkrankung und auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Das Miteinander, die Bewegung und die Freude am gemeinsamen Erleben stehen damit auch in diesem Jahr des Freundschaftslaufes gegen Depression im Vordergrund.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit

Ehrenamtspreis 2026 des Landkreises Saarlouis

Landkreis Saarlouis. Zum dritten Mal verleiht der Landkreis Saarlouis im November unter dem Motto „Mit vollem Herzen dabei!“ den Ehrenamtspreis. Mit diesem Preis werden wieder besonders verdiente Ehrenamtler aus dem Kreis ausgezeichnet. So soll das Ehrenamt weiter gefördert und gestärkt werden, die Preisträgerinnen und Preisträger sollen als Vorbilder für andere dienen.

Vereine, Organisationen, Institutionen, Kommunen und alle Bürger des Kreises sind ab sofort eingeladen, verdiente Personen zu nominieren, die – wie das Motto schon sagt – „Mit vollem Herzen dabei!“ sind. Sie können die Menschen benennen, von denen sie überzeugt sind, dass sie als Preisträger des Ehrenamtspreises des Landkreises Saarlouis würdig sind. Die genannte Person kann, muss aber nicht einem Verein oder einer Organisation an­gehören. Nominierungen – gerne auch noch junger Ehrenamtler – können bei der Servicestelle Ehrenamt der Landkreisverwaltung per E-Mail oder Post eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 7. Oktober (Datum des Poststempels). Den entsprechenden Nominierungsbogen sowie weitere Informationen gibt es auf der Landkreis-Homepage,.

Bei Fragen steht Barbara Mohr, Kaiser-Friedrich-Ring 31, Tel. (0 68 31) 4 44-5 73, E-Mail: barbara-mohr@kreis-saarlouis.de von der Servicestelle Ehrenamt gerne zur Verfügung.

Selbsthilfegruppe „BiPolarkreis“ in Saarlouis

Bipolare Störungen sind keine Seltenheit. Schätzungen zufolge sind etwa ein bis drei Prozent der Bevölkerung betroffen. Auf Deutschland übertragen entspricht dies einer großen Zahl von Menschen, die mit den unterschiedlichen Phasen und Herausforderungen einer bipolaren Erkrankung leben. Für Betroffene kann es besonders wertvoll sein, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die Höhen und Tiefen der Erkrankung aus eigener Erfahrung kennen.

Genau hier setzt die Selbsthilfegruppe „BiPolarkreis“ in Saarlouis an. Sie bietet Menschen mit einer bipolaren Störung einen ­geschützten und wertschätzenden Rahmen für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen, Herausforderungen im Alltag und individuelle Bewältigungsstrategien. Dabei geht es nicht darum, Lösungen vorzugeben, sondern voneinander zu profitieren, Erfahrungen zu teilen und zu erleben, mit der Erkrankung nicht allein zu sein.

Aktuell freut sich der BiPolarkreis über neue Teilnehmer. Mit diesem Aufruf möchte die Gruppe insbesondere Menschen aus Saarlouis und Umgebung erreichen, die das Angebot bislang noch nicht kennen oder bisher gezögert haben, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen.

Die Teilnahme ist unverbindlich und die Hürde für einen ersten Besuch soll möglichst niedrig sein: Niemand muss beim ersten Treffen von sich erzählen. Interessierte können zunächst zuhören, die Gruppe kennenlernen und für sich entscheiden, ob das Angebot zu ihnen passt. Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt selbstverständlich in einem geschützten Rahmen.

Die Selbsthilfegruppe trifft sich dienstags in den geraden Kalenderwochen um 18.30 Uhr im Tageszentrum Villa Vivendi, Kaiser-Wilhelm-Straße 14, in Saarlouis.

Kontakt & Rückfragen per E-Mail bipolarkreis.sls@gmail.com

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